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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Umweltschutz: Sie wollen Plastikmüll vermeiden

08.02.2020

Wildeshausen /Großenkneten Wie halten es die Unternehmen mit den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit? Mit diesem Thema beschäftigte sich die „Arbeitsgruppe mittelständischer Unternehmen aus dem Landkreis Oldenburg“ im Rahmen eines Grünkohlessens in Großenkneten. Hans-Werner Aschoff, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Oldenburg (WLO), begrüßte dazu den Wildeshauser Software-Entwickler Wilhelm Hoffrogge und Till Isensee von der Firma Tilisco (Verpackungsmanagement- Interim-Beratung).

Mit seinem Vortrag „Klimaschutzmanagement im Mittelstand“ zeigte Wilhelm Hoffrogge den CO2-Fußabdruck seiner Firma auf. Vor dem Hintergrund, dass die Mitarbeiter für die Hin- und Rückfahrt zur Arbeit im Jahr 450 000 Kilometer fahren, entwickelte er ein Modell, bei dem die Angestellten, je nach Verkehrsmittel, Guthaben im Jahr erwirtschaften können. Außerdem kamen alle Einsparungsmöglichkeiten auf den Prüfstand. Hoffrogge zufolge konnten 20 Prozent CO2 im Jahr 2018 und noch einmal 20 Prozent im Vorjahr eingespart werden. Außerdem beteiligte sich das Unternehmen an einem Baumpflanzprojekt in Nicaragua. Ziel ist es, dort bis zu 100 000 Bäume zu pflanzen und damit Treibhausgase einzusparen.

Verpackung recyceln

Till Isensee, Inhaber des Unternehmens Tilisco, ist Firmennachbar von Hoffrogge. Der Verpackungstechniker beschäftigt sich damit, Verpackungen so gut wie möglich recyclingfähig zu machen. Fachleute geben eine Ersteinschätzung zur Nachhaltigkeit der Verpackung und erarbeiten eine Strategie, sukzessive umzustellen. Bei Erfolg steht dafür das Siegel „Made für Recycling.“

Anhand möglicher Verpackungen von Grünkohl zeigte Isensee auf, wie umfangreich die Möglichkeiten sind. Ob im Glas mit Metalldeckel, als Tiefkühlprodukt im vermeintlichen Karton, in einer Plastikpelle mit Metallabschluss oder als großvolumige Tüte. Bekannt sind auch die Konservendosen aus Metall. Sie sind von innen lackiert. Die Ideallösung gebe es bislang nicht. Immer sind es Mischverpackungen wie der Karton mit Plastikanteil oder die Plastikgrünkohltüte mit Mischsubstanzen. Das Glas erscheine derzeit am sinnvollsten. Aber Glas als Rohstoff werde immer mehr zur Mangelware, so Isensee.

Weniger Plastik im Meer

Gesucht werde die Verpackung, die besonders nachhaltig sei. Dabei seien Verpackungsdesigner hilfreich. In Workshops arbeitet Isensee den Komplex „Entwicklung einer integrierten Nachhaltigkeits- und Verpackungsstrategie“ auf. Über allem stehe das zwingend notwendige Handeln. Unternehmen, die sich dieser Herausforderungen stellten, hätten langfristig die besten Überlebenschancen. Die Entwicklung eines individuellen Nachhaltigkeits-Rankings für das Unternehmen, die Kategorien oder die Produkte sei bedeutend.

„Vermeiden, vermindern und verwerten“ laute die Handlungsstrategie. Genau hier setzt die Arbeit von Tilisco an. Beratung und Kostenoptimierung bieten Isensee und sein Team an. Bilder von Plastikstrudeln in den Weltmeeren sollen der Vergangenheit angehören.

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