• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

An Hochbeeten kann bald genascht werden

16.04.2018

Wildeshausen Eingebettet zwischen den Wallanlagen und Häusern der Innenstadt liegt ein Gartengrundstück, das vom Wildeshauser Verein „Grüner Planet“ bewirtschaftet wird – und das am Sonnabend eine Gemeinschaftsaktion sah: Mitarbeitende der Diakonie Himmelsthür legten gemeinsam mit Ehrenamtlichen zwei Hochbeete an. Die Firma Scheele hatte drei Kubikmeter Erde gespendet, außerdem die Arbeitskraft von zwei Mitarbeitern, die vor Ort mit anpackten.

Die Arbeit begann morgens um 9 Uhr. Bis 11 Uhr waren dank der vielen helfenden Hände die Beete gefüllt. Auch Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde schaufelte Erde in die Schubkarren.

An der Bewirtschaftung des Vereinsgartens sind viele beteiligt. Der Vorsitzende des Grünen Planeten, Raphael Klein (27), ist Mitarbeiter der Diakonie Himmelsthür im Wohnhaus Kleine Straße. Zusammen mit der Freiwilligenagentur Mischmit hatte er das Projekt „Natürlich gemeinsam“ erfunden: Ehrenamtliche pflegen den Garten, jeder nach seinen Möglichkeiten. Bewohner der Kleinen Straße können hier ebenso mitwirken wie Beschäftigte der Tagesförderstätten der Diakonie Himmelsthür. Sie werden von Mitarbeitern und von ehrenamtlich Helfenden begleitet. „Alle tun etwas gemeinsam für die Natur und den Umweltschutz“, sagte Klein. „Wir haben den Verein vor drei Jahren gegründet, weil wir ein friedliches Miteinander aller Menschen und einen nachhaltigen Umgang mit der Natur haben möchten“, erklärte er zu den Hintergründen.

Stephani Fischer stand in festen Schuhen und Windjacke neben ihm. Sie war als Ehrenamtliche über Mischmit zu dem Projekt gestoßen. „Ich mache gerne etwas in der Natur, das ich als sinnstiftend erlebe“, sagte die 31-Jährige, die als Tierärztin in Visbek arbeitet. „Es ist auch schön, dass ich hier mit Menschen mit Behinderung zusammen bin, etwas, das ich sonst in meinem Alltag nicht habe.“

Die Bepflanzung der Hochbeete ist für die kommenden Wochen geplant. „Wir möchten Erbsen, Radieschen, kleine Tomaten und kleine Wurzeln ziehen – alles, was man direkt in den Mund stecken kann“, erklärte Tagesförderstätten-Mitarbeiterin Sylvia Weber. Dazu nickte die Beschäftigte Imke Tönnies, die eine kleine Beetschaufel in der Hand hielt.

Eine Gruppe der Tagesförderstätten der Diakonie Himmelsthür wird ab jetzt zweimal im Monat in den Garten kommen und die Beete pflegen. „Das wird eine Naschwiese – Fingerfood!“, ergänzte Bereichsleiterin Helga Weller lachend. Am Gartenzaun wird außerdem eine Blumenwiese entstehen. In der Tagesförderstätte wird eine hölzerne Gartenbank gebaut und bunt gestrichen. Im Frühsommer soll es ein Gartenfest geben.

Wer Lust und Zeit hat, sich an dem inklusiven Projekt „Natürlich gemeinsam“ zu beteiligen, kann sich bei Mischmit unter Telefon   04431/748 34 76 melden.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.