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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Schnuppern vorm Eintritt in die berufliche Zukunft

19.09.2017

Wildeshausen „Alles, was du dir vorstellen kannst, solltest du versuchen.“ – Ein plakatives Motto hatte die Kreishandwerkerschaft Delmenhorst/Oldenburg-Land zum Tag des offenen Handwerks am Samstag gewählt. Ziel der Aktion war es, junge Menschen und Schulabgänger für einen Beruf im Handwerk zu interessieren.

Praktika vereinbart

Insgesamt wurden 80 bis 90 Schülerinnen und Schüler erreicht, berichtete Hartmut Günnemann, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Bei den Besuchen der Jugendlichen seien informative Gespräche geführt worden. „In einer ganzen Reihe von Fällen wurden für die bevorstehenden Herbstferien Praktikumszeiten vereinbart“, so Günnemann. Ausgeprägt gewesen sei das Interesse an einer Ausbildung im Tischlerhandwerk. 13 der teilnehmenden Betriebe hätten leider keine Jugendlichen begrüßen können. Gründe seien das schlechte Wetter und die Messe „Job-4-you“ in Oldenburg gewesen.

Jedes Jahr neuer Azubi

Auch in Wildeshausen öffneten Firmen ihre Türen, darunter der Apparate- und Maschinenbauer Gebrüder Sauer. „Wir haben sieben Auszubildende, drei im Büro und vier in der Halle“, erläuterte Geschäftsführer Hermann Petermann. „Gerade im praktischen Bereich wird jedes Jahr ein neuer Auszubildender eingestellt. Das ist schon eine Herausforderung, den passenden Nachwuchs zu finden.“ Gerade über solche Aktionen gelange das Unternehmen immer an guten Nachwuchs. Petermann wies zudem auf die Möglichkeit des Praktikums hin. Der Geschäftsführer bedauerte allerdings, dass sich in Wildeshausen nur drei Betriebe am Tag des offenen Handwerks beteiligten. Neben Gebr. Sauer waren dies der Automatisierungstechniker Lamping & Reisig sowie Conrad Kramer Heizung-Elektro-Sanitär.

Den Weg zu Sauer an den Westring fand am Samstag auch ein Schulabgänger aus Ganderkesee. Er ließ sich ausführlich informieren und stieß auf viel Verständnis.

„Wir bilden aus, um neues zukünftiges Personal für unseren Betrieb zu finden“, meinte Petermann weiter. Insofern ist auch die Übernahme nach der Ausbildung schon fast die Regel. „Ziel ist es, die Leute auch zu übernehmen.“ Das zahle sich für den Betrieb aus.

Ganz klar ist schon jetzt für Frode (14) und Teja (9) die Berufswahl. Sie wollen später in die Firma ihres Vaters einsteigen. Doch noch drücken sie beide die Schulbank. Und dazu gehören auch die Schularbeiten, die die beiden Brüder am Samstag im Büro ihres Vaters Hermann Petermann erledigten. Aber auch der Blick in eine der beiden Produktionshallen gehörte für sie dazu. Dort wird gerade ein Flotationssystem erstellt. Es fängt den Lackiernebel beim Lackieren von Flugzeugen in einer namhaften Bremer Flugzeugwerft auf. Der vernebelte Lack wird von der Luft getrennt und kann dann entsorgt werden. Nur eine von vielen interessanten Tätigkeiten in diesem Handwerk, wie Petermann meinte.

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