• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Esken und Walter-Borjans als SPD-Vorsitzende gewählt
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 18 Minuten.

Parteitag In Berlin
Esken und Walter-Borjans als SPD-Vorsitzende gewählt

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wenn Drähte zum Verhängnis werden können

04.05.2019

Wildeshausen Das Tier ist restlos „verkabelt“. Rund um das Geweih des  Hirsches ist alles vollgehängt mit den Litzen (Schnüren), die von einem Weidenzaun stammen. Bis zum Hals reichen sie, wie auf dem Foto vom 29. April gut zu erkennen ist. Was auf den ersten Blick befremdlich aussieht, kann zu einer tödlichen Falle für das Tier werden, wie der Leiter des Hegerings Wildeshausen, Willi Möser, zu berichten weiß.

Das Tier versucht, sich von den Schnüren zu befreien, verheddert sich womöglich an einem Busch oder Baum, stranguliert sich dadurch und verendet qualvoll. Diese Fälle kommen immer wieder vor, so die Erfahrung der Jägerschaft. Auch Möser kennt Beispiele aus dem Wildeshauser Gebiet. So wurde 2018 ein derart verendetes Tier bei den Hohen Steinen an der B 213 gefunden

Daher appelliert Möser an die Besitzer und/oder Nutzer von Weiden (zum Beispiel Pferdehalter und Landwirte), darauf zu achten, dass die Litzen nicht einfach am Feld im Freien liegen. Wenn die Drähte im Sommer unter Strom seien, könne dem Wild nichts passieren. Auch ein intakter Maschendrahtzaun sei kein Problem, weil das Wild davon zurückfedern würde. Gefährlich für das Damwild wird es dann, wenn am Zaun irgendwo etwas lose herabhängt und sich das Wild darin verheddern kann.

Werden die Zäune aber im Herbst/Winter nicht abgebaut und einfach liegen gelassen, besteht die Gefahr, dass sie vom Damwild mit dem Geweih aufgenommen werden. „Das entspricht ihrem Spieltrieb“, so Möser. Rehe würden so etwas beispielsweise nicht machen.

Willi Möser weiß von einem Wildeshauser Fall im Dezember 2018, da konnte ein Tier noch rechtzeitig aus dem Gestrüpp der Drähte befreit werden. Das war allerdings schwierig genug für die beteiligten Männer, denn es galt, eine Decke über das Tier zu bugsieren und dann die Litzen zu entfernen.

Bei dem rund dreijährigen Hirsch auf dem Foto sieht Möser die Chance, dass das Tier noch Glück haben könnte. Der Geweihwechsel stehe an und womöglich werfe das Tier dann das Litzengestrüpp auf seinem Kopf gleich mit ab.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2702
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.