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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

In Heinefelde wird wieder Gas gefördert

01.06.2019

Wildeshausen /Heinefelde /Dötlingen /Brettorf In den kommenden Tagen beginnt der Energiekonzern Exxon Mobil auf dem Gelände der Erdgasbohrung Dötlingen Z3A, nordwestlich der Stadt Wildeshausen, mit dem Aufbau einer Bohranlage. Mithilfe des etwa 50 Meter hohen Bohrturms soll anschließend aus dem bestehenden Bohrloch eine etwa 500 Meter lange Strecke neu erbohrt werden. Diese Ablenkung beginnt in etwa 3300 Metern Tiefe und endet etwa 40 Meter neben dem alten Bohrloch, erläutert ein Unternehmenssprecher.

Die bestehende Bohrung befindet sich nördlich der Bauerschaft Heinefelde, die zur Stadt Wildeshausen gehört. Die Bezeichnung Dötlingen ist insofern etwas irreführend. Von 1976 bis 2013 sind hier bereits mehr als drei Milliarden Kubikmeter Erdgas produziert worden. „Sie gehörte viele Jahre zu den förderstärksten in der Region“, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns.

„Aus der neuen Bohrung erwarten wir eine anfängliche Förderrate von mehr als 5000 Kubikmetern pro Stunde und eine Gesamtfördermenge von circa 200 Millionen Kubikmetern Erdgas. Mit dieser Menge könnten alle Haushalte im Landkreis Oldenburg für mehr als zwei Jahre mit Erdgas versorgt werden“, wird Projektleiter Rainer Fahlbusch zitiert.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa neun Millionen Euro. Die voraussichtliche Projektzeit beträgt sechs Monate. Anschließend wird die Bohrung an das Leitungssystem angeschlossen. „Im Erfolgsfall fördern wir hier ab Ende des Jahres wieder Erdgas“, so Fahlbusch.

Dass nicht jede Bohrung automatisch zu einem Erfolg wird, hat der Konzern erst kürzlich in der Gemeinde Dötlingen erfahren müssen. Bei der Erdgasbohrung Brettorf Z2 am Stadtweg zwischen Brettorf und Iserloy wollte Exxon Mobil mehr als zwei Millionen Euro in die Hand nehmen, um die Bohrung weiter wirtschaftlich nutzen zu können und das Fördervolumen zu steigern. Dabei ging es um den Zugang zu einer erdgasführenden Lagerstätte in rund drei Kilometern Tiefe.

Allerdings funktionierte die „Ablenkung“ technisch nicht wie erhofft. Es gelang nicht, aus dem bestehenden Bohrloch mit der Miniaturtechnik die Bohrung abzulenken und zusätzliche Erdgasmengen zu generieren. Die Anlage in Brettorf mit dem aufgewickelten Stahlrohr wurde daher bereits wieder abgebaut. Danach wird die bestehende Bohrung wieder an die obertägigen Anlagenteile angeschlossen, in Betrieb genommen und weiterhin Erdgas gefördert, teilte Exxon mit.

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