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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bequeme Paletten-Möbel vom Westring gefragt

18.08.2018

Wildeshausen Das Sägeblatt kreischt. Es duftet nach frischem Holz. Und aus dem Radio dröhnen die „Toten Hosen“. Doch Marcel Süßen und Marcel Proske lassen sich nicht ablenken. Konzentriert bearbeiten sie mit Schleifmaschinen Holzstücke. Daraus werden Paletten gezimmert und diese wiederum zu schicken Möbeln montiert. Die Arbeiten in der neuen Holz- und Metallwerkstatt des „Pro-Teams Himmelsthür“ am Westring laufen auf Hochtouren. Die Nachfrage nach den Möbeln ist groß, sagt Werkstattleiterin Eileen Bumann.

Im früheren Autohaus am Westring 22a ist auf einer Fläche von gut 300 Quadratmetern die Holz- und Metallwerkstatt entstanden. Zusätzlich gibt es dort Ausstellungsraum, Büro, Aufenthalts- und Sanitärräume. Die Sommerpause wurde für den Umzug genutzt. Wer sich selbst einen Einblick von der Werkstatt verschaffen möchte, kann am Mittwoch, 22. August, von 9 bis 20 Uhr dort vorbeischauen. Der „Tag der offenen Tür“ wurde extra bis in die Abendstunden ausgedehnt, damit auch Firmenvertreter kommen können.

Der zusätzliche Standort der früheren „Pro-Werkstätten“ bietet insgesamt 16 Beschäftigten mit geringem Assistenzbedarf einen Arbeitsplatz. Bumann zufolge konnten sich die Mitarbeiter, die aus der Region kommen, in einer Praktikumsphase auf die neue Aufgaben einstellen. Bau- und Möbeltischler Günter Rensen leitet die Holzwerkstatt. Er lobt die gute Ausstattung mit mehreren Sägen, Fräsen und einer kleinen Metallwerkstatt, die von Jürgen Ertelt geleitet wird. Dort werde Deko für den Garten erstellt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite, am Westring 15, sind 60 Menschen mit Assistenzbedarf beschäftigt. Hinzu kommen elf in der Tagesförderung. Insgesamt sind 160 Beschäftigte für das „Pro-Team“ tätig.

Die Produkte kommen an: „Immer wieder halten Kunden am Westring, die unsere Palettenmöbel kaufen wollen“, erzählt Bumann. Gefragt seien stabile Bänke oder Gartenmobiliar. Erst kürzlich entstanden in der Werkstatt 20 Kinderbänke für die Grundschule Ahlhorn. Eine größer angelegte Zusammenarbeit bahne sich mit der Ganderkeseer Firma Schütte, Hersteller von Lärmschutzwänden und Trapezblechen, an. „Vielleicht können wir dort auch eine Arbeitsgruppe einrichten“, hofft Bumann.

Wie bei der Diakonie Himmelsthür stehen auch beim „Pro-Team“ die Zeichen auf Regionalisierung. In Kürze soll am Standort Westring 15 mit dem Bau einer gut 900 Quadratmeter großen Halle für den Berufsbildungsbereich begonnen werden. Auch für die zentrale Werkstatt, die noch auf dem Himmelsthür-Gelände an der Dr.-Klingenberg-Straße untergebracht ist, werde eine Alternative gesucht. Die Zeichen stehen auf Veränderung.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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