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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Denkmal In Hude: Beim Kloster packen viele mit an

19.09.2019

Wildeshausen /Hude /Landkreis Das Huder Klosterareal ist ein Denkmal von besonderer nationaler und kultureller Bedeutung. Das Ensemble mit seiner Ruine, dem ehemaligen Abthaus, seinem Landschaftspark und weiteren Gebäuden und baulichen Anlagen sowie Naturdenkmälern und Freiflächen ist seit seiner Gründung im 13. Jahrhundert eng mit der Siedlungsgeschichte des Ortes Hudes verbunden.

Nun soll ein Zweckverband gegründet werden mit dem Ziel, die alten Gebäude grundlegend zu sanieren, das Klosterensemble weiterzuentwickeln und dessen dauerhafte Unterhaltung und Nutzung zu gewährleisten.

Deshalb hat der Kulturausschuss des Landkreises am Dienstagabend einstimmig dafür gestimmt, dass die Kreisverwaltung Gespräche mit der Gemeinde Hude sowie der Gutsverwaltung der Familie von Witzleben als Eigentümerin des Areals aufnimmt. „Nur gemeinsam ist etwas möglich, die einzelnen Akteure sind zu schwach“, hatte Arnold Hansen (Freie Wähler) formuliert.

Der Erhalt und die Weiterentwicklung des Klosterensembles ist nach Ansicht der Kreisverwaltung eine generationsübergreifende Aufgabe. In den letzten Jahrzehnten habe der Fokus vorrangig auf der notwendigen Erhaltung gelegen; in den vergangenen Jahren habe jedoch die touristische und kulturelle Nutzung zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Gleichwohl hätten die jüngsten Untersuchungen gezeigt, dass derzeit wiederum erhebliche Instandsetzungs- und Erhaltungsarbeiten ergriffen werden müssten. Das betreffe nicht nur die Ruine selbst, sondern auch das Klostermuseum, die Wassermühle und auf längere Sicht andere Elemente des Ensembles.

Umso erfreulicher sei es, dass aufgrund der nationalen Bedeutung Bund und Land je zur Hälfte die aktuellen Sanierungskosten der Ruine in Höhe von rund 520 000 Euro € tragen würden. Verbunden mit dieser Förderung sei die Erwartungshaltung, dass auch die weiteren Sanierungen auf den Weg gebracht würden.

Seit einiger Zeit finden regelmäßige Treffen zwischen Vertretern des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, des Landesamtes für Denkmalpflege, der Oldenburgischen Landschaft, der Gutsverwaltung, der Gemeinde Hude, des Vereins „Freunde des Klosters Hude e.V.“ sowie der Kreisverwaltung statt.

Aus dieser Runde sei die Empfehlung ausgesprochen worden, dass gemeinsame organisatorischen Strukturen erforderlich seien, um sich den kommenden Aufgaben zum Erhalt des Klosterensembles, aber auch zu seiner touristischen und kulturellen Nutzung stellen zu können.

So sei der Gedanke des Zweckverbandes entstanden. Die Einwerbung von Fördermitteln und Spendengeldern sei dabei nur ein Aspekt. Ein Konzept liege inzwischen vor.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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