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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Ausbau des Krankenhauses rückt immer näher

14.06.2019

Wildeshausen Die Finanzierung für den Ausbau des Krankenhauses in Wildeshausen ist weiter vorangekommen. Vom Land Niedersachsen bekommt das Johanneum in diesem Jahr eine Förderung von 7,5 Millionen für den Neubau der Intensivpflege und die Umstrukturierung der OP-Abteilung. Das teilte das Sozialministerium am Donnerstag mit. Darüber hinaus stellt das Land in den nächsten Jahren weitere 22 Millionen Euro in Aussicht.

Nach dem bisherigen Stand der Planung sind die Gesamtkosten für die Modernisierung des Krankenhauses mit 37,8 Millionen veranschlagt. Die Finanzierungslücke von 8,3 Millionen Euro will das Krankenhaus mithilfe des Landkreises und der Stadt sowie von Krediten schließen. Der Kreis hat bereits zugesagt, die Klinik zu unterstützen, will jedoch erst eine verbindliche Planung abwarten.

Nach Darstellung von Verwaltungsdirektor Hubert Bartelt ist das Johanneum zu klein. Es gebe höhere medizinische Anforderungen und strukturelle Defizite durch die gewachsene Gebäudestruktur. Mit 1,8 aufgestellten Betten je 1000 Einwohner sei der Landkreis Schlusslicht in Niedersachsen. Das Johanneum habe lediglich fünf Intensivbetten. Es fehle mindestens ein OP-Saal inklusive Nebenräume. Zudem gebe es einen erhöhten Platzbedarf für die Geriatrie.

„Wir freuen uns sehr, dass das Krankenhaus Johanneum ins Investitionsprogramm 2019 des Landes Niedersachsen aufgenommen wird“, reagierte Bartelt auf die Nachricht aus Hannover. „Damit ist der Weg für das umfangreiche Erweiterungs- und Umstrukturierungsprojekt des Krankenhauses Johanneum frei.“ Mit der Erteilung der Baugenehmigung sei der Baubeginn für die erste Baustufe – die Erweiterung des Bettenhauses Ost – für Anfang 2020 anvisiert.

Mit der jetzt gewährten Förderung hätten sich das Land und die Mitglieder des Planungsausschusses stark für die Sicherung und die Weiterentwicklung des Krankenhausstandortes Wildeshausen als einzigem Krankenhaus der Notfall- und Regelversorgung im Landkreis Oldenburg ausgesprochen. „Wir werden somit auch in Zukunft für die Menschen in der Region eine wohnortnahe und hoch qualifizierte sowohl medizinische als auch pflegerische Versorgung sowie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichere und attraktive Arbeitsplätze anbieten können“, erklärte Bartelt.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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