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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Johanneum beginnt mit Rodungsarbeiten

15.02.2020

Wildeshausen Für die erste von drei Baustufen zur Erweiterung und Modernisierung des Krankenhauses Johanneum in Wildeshausen starten die vorbereitenden Arbeit. Wie das Hospital am Freitag mitteilte, wird am Dienstag, 18. Februar, im Bereich Bettenhaus Ost und Krankenhaus-Parkplatz an der Deekenstraße mit Rodungsarbeiten begonnen. Ferner sollen in den nächsten Monaten die Ver- und Entsorgungsleitungen des Bettenhauses Ost verlegt werden.

„Währenddessen wird der Bauantrag fertiggestellt und anschließend erfolgt die öffentliche Ausschreibung“, erläutert Verwaltungsdirektor Hubert Bartelt. Das Johanneum plant, das Krankenhaus für rund 37,8 Millionen Euro auszubauen.

Die erste Baustufe umfasse einen Anbau an das Bettenhaus Ost, in dem unter anderem die erweiterte Sektion Geriatrie untergebracht werde. „Die demografische Entwicklung in unserer Region lässt einen steigenden Bedarf an wohnortnaher, hoch qualifizierte Patientenversorgung insbesondere hinsichtlich alterstypischer Erkrankungen unter anderem mit Hilfe geriatrischer Medizin erwarten“, so Bartelt.

Des Weiteren habe die Stiftung Johanneum die Weide an der Visbeker Straße durch einen Sachverständigen in Augenschein nehmen lassen. Anlass sei die Beanstandung der Stadt hinsichtlich des Zustandes der Weide. Das Ergebnis: Totholz in der Baumkrone und starke Pilzbesiedelung. Nach Sachverständigen-Empfehlung müsse der Baum gemäß rechtlicher Vorgaben kurzfristig bis Ende Februar gefällt werden, um eine Gefährdung des Verkehrs zu vermeiden.

Der Erhalt der Blutbuche an der Visbeker Straße ist indes ein großes Anliegen der Stiftung Johanneum. „Daher hat die Stiftung einen Gutachter beauftragt“, erklärt Bartelt. Eine erste Inaugenscheinnahme sehe den Erhalt des Baumes vor. Die Arbeiten des dritten Bauabschnittes würden ihn nicht gefährden. „Wir erhoffen uns durch das Gutachten, das in einigen Wochen vorliegen und Bestandteil des Bauantrages werden wird, die Bestätigung für unsere Planungen“, so Bartelt.

Wie berichtet, soll ein Teil des Altbaus an der Visbeker Straße abgerissen werden. Der Neubau würde dicht an die über 100 Jahre alte Blutbuche heranreichen. Um den ortsbildprägenden Baum zu schützen, haben Bürger Unterschriften gesammelt.

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