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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kunst Aus Wildeshausen: „Triumph“ bereits kräftig poliert

04.03.2020

Wildeshausen Welche Firmenchefin oder welcher Boss die Skulptur mit dem schönen Namen „Triumph“ am Freitagabend in den Händen halten wird, ist noch unklar. Aber Ingo Hermes, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung Wildeshausen (MIT), durfte die Trophäe, mit der seit 2004 die Wildeshauser Wirtschaftspreisträger geehrt werden, schon einmal näher betrachten. Rechtzeitig vor der MIT-Jahreshauptversammlung lieferte Künstler Carsten Bruhns (76) eine neue Serie von fünf Schmuckstücken an.

Der frühere Gymnasiallehrer ist Schöpfer der Skulptur. Sie soll eine menschliche Figur symbolisieren, die sich streckt, erläutert Bruhns. Andere wiederum erkennen in der Bronze-Plastik eine Nase – also das „besondere Näschen“ des ausgezeichneten Unternehmens für den Markterfolg. Alle fünf Jahre gibt es eine leichte Modifikation der „Triumph“. Die jetzige Skulptur sollte eher etwas schlichter ausfallen – „an die Zeit angepasst“, wie Bruhns sagte. Darum hat die neue Trophäe weniger Riefen.

Gut zehn Tage lang hat der Wildeshauser Künstler an der neuen Form gewerkelt und einen Rohling erstellt. Den Bronzeguss nach dem sogenannten Wachsausschmelzverfahren erledigte eine Gießerei in Worpswede. Anschließend bearbeitete Bruhns die gut 2,5 Kilogramm schwere Plastik etwas nach und polierte sie auf Hochglanz. Auch der Fuß mit MIT-Logo und Jahreszahl musste in Form gebracht werden. Das habe diesmal etwas länger als üblich gedauert, wie Bruhns verriet. Denn die Firma, die das Schild lieferte, habe sich leicht vermessen. Nun sei der Preis aber mehr als vorzeigbar.

„Eine tolle Anerkennung“, meinte MIT-Chef Hermes. Sein Unternehmen hat 2007 den Wildeshauser Wirtschaftspreis erhalten. Erster Preisträger war 2004 das Software-Unternehmen Logiplan, das heute zur Ortec-Gruppe gehört und nicht mehr in Wildeshausen vertreten ist. Im Vorjahr durften Heinz Rigbers und Michael Prochnow als Betreiber des LiLi-Servicekino die Trophäe entgegennehmen. Der Name des Wirtschaftspreisträgers 2019 ist noch nicht bekannt – allerdings der Laudator: Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU). Er darf am Freitag die erste von fünf neu gegossenen Skulpturen überreichen.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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