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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Heimischer PC wird schneller

06.07.2019

Wildeshausen /Landkreis Das Wort Digitalisierung ist in aller Munde. Um sie aber in Niedersachsen und speziell im Landkreis Oldenburg auch wirklich voranzutreiben, hatten sich Kommunen und das Land zusammengetan und verschiedene Projekte auf den Weg gebracht. Eins davon: Breitbandausbau für rund 3000 Haushalte im Landkreis.

Gestartet wurde er 2016, jetzt geht’s auf die Zielgerade, wie Landrat Carsten Harings am Freitag im Wildeshauser Kreishaus mitteilte. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley (CDU), dem Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Stefan Muhle, sowie dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Dirk Vorlauf, hatte er sich über den aktuellen Stand ausgetauscht. Der Kämmerer des Landkreises, Reiner Fürst, klärte auf: „In der ersten Projektphase ging es darum, die Kabelverzweiger zu ertüchtigen, so dass sie die Geschwindigkeiten auch schaffen. Die Haushalte bekommen so mindestens 50 Mbit/s; diejenigen, die nah am Kabelverzweiger wohnen, sogar eventuell mehr.“ Glasfaser direkt in jedes Haus zu legen, sei das eigentliche Ziel, aber, wie Harings ergänzte: „Wir waren uns einig, dass wir erst einmal in der Fläche Fortschritte schaffen müssen, bevor wir uns dem nächsten Schritt widmen.“

Die Tiefbauarbeiten seien abgeschlossen. In den kommenden Wochen geht’s an die technische Umsetzung. „Dann können die Leute an ihren heimischen Rechnern auch merken, dass sich da etwas verbessert hat“, gab er sich zuversichtlich.

Harings zeigte sich dankbar, dass inzwischen bei den jüngst veröffentlichten Förderrichtlinien geltende Formauflagen gelockert wurden. „Das war immer ein Hemmschuh. Diese Verfahrensschritte zu durchleben, war wirklich aufwendig. Jetzt wird es einfacher und das ist der richtige Weg.“

In einem zweiten Projekt werden nun 1050 Adressen ans Glasfaser-Netz angeschlossen, darunter alle öffentlichen Schulen des Landkreises. Darüber freute sich auch Stefan Muhle: „Das ist das richtige Signal. Wir müssen zeitgemäßes Lernen fördern. Die Umsetzung dauert sowieso noch um die zwei Jahre, daher ist es wichtig, dass wir zügig in konkrete Planungen einsteigen.“

Bei diesem Thema sei der Landkreis Oldenburg herausragend. Muhle führte die Waldschule in Sandkrug an, obwohl dort bislang kein Giga-Anschluss liegt. „Wo ein Wille ist, gelingt auch Digitalisierung.“ Eigentlich, darin waren sich alle Anwesenden einig, sei der Netzausbau (auch Mobilfunk), keine kommunale Aufgabe. „Doch wir müssen den Realitäten Rechnung tragen. Die kommunale Familie kommt jetzt ihrer Verantwortung nach.“ Das honorierte auch Dirk Vorlauf. „Das wird engagiert aufgegriffen, und das ist gut so. Andere EU-Länder sind da schon viel weiter, und wir müssen mithalten.“

Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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