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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Norden teurer als der Süden

31.01.2020

Wildeshausen /Landkreis Im Landkreis Oldenburg gibt es ein Nord-Süd-Gefälle bei den Grundstückspreisen. In den Gemeinden Hude, Hatten, Wardenburg und Ganderkesee sind die Baulandpreise von 2018 auf 2019 deutlich stärker gestiegen als in Wildeshausen und Großenkneten. Das Baugrundstück mittlerer Größe ist im Landkreis Oldenburg um durchschnittlich zehn Euro auf 140 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Somit kostet ein Bauplatz rund 106 000 Euro (+ 6 %). Das hat am Donnerstag der Vorsitzende des Gutachterausschusses für Grundstückswerte Oldenburg-Cloppenburg, Holger Seifert, berichtet.

Als Grund für diese Entwicklung nannte er die noch viel höheren Preise im Oberzentrum Oldenburg, wodurch viele bauwillige Bürger ins Umland abwanderten. Orte mit Bahnanschlüssen profitierten davon. Die Zahl der verkauften Bauplätze für den individuellen Wohnungsbau ist von 263 im Jahr 2018 auf 214 im Vorjahr gesunken (-19 %). „Die Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot“, meinte der stellvertretende Vorsitzende des Gutachterausschusses, Hajo Roßkamp.

Hatten stark gestiegen

Kostete in der Gemeinde Hatten, insbesondere in Sandkrug, im Jahr 2018 ein Bauplatz noch 102 Euro pro Quadratmeter, waren es im vergangenen Jahr 170. In Wardenburg stieg der Quadratmeterpreis von 140 auf 161 Euro, in Hude von 126 auf 170 und in Ganderkesee von 160 auf 180. Auch Dötlingen hat einen deutlichen Sprung gemacht von 81 auf 113 Euro. In Großenkneten stieg der Preis pro Quadratmeter um zehn Euro auf 74 und in Wildeshausen von 130 auf 142 Euro. Aus der Samtgemeinde Harpstedt liegen keine Angaben vor, Bauplätze sind dort Mangelware.

In der Gemeinde Dötlingen wurden 2019 zwölf Grundstücke verkauft (2018: 22), in Ganderkesee 45 (67), in Großenkneten 41 (50), in Hatten 45 (10), in Hude acht (18), in Wardenburg 16 (36) und in der Stadt Wildeshausen 40 (57). Gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser kosteten im Vorjahr 11 000 Euro mehr als zuvor und wurden für durchschnittlich 251 000 Euro verkauft. Die Zahl der Verkäufe ging aber zurück auf 579. 2018 waren es noch 657.

Nach Angaben von Seifert sind Doppel- und Reihenhäuser im Verhältnis zu ihrer Größe teurer als Einfamilienhäuser. Das liege daran, dass sie oft jüngeren Datums seien, oft aus den 90er-Jahren, Einfamilienhäuser dagegen vielfach aus den 80er-Jahren. Für ein Doppel- oder Reihenhaus musste ein Käufer im Vorjahr durchschnittlich 231 000 Euro zahlen. 2018 waren es noch 203 000 Euro.

Investiert und vermietet

Bei Eigentumswohnungen lag die Zahl der Verträge mit 345 im vergangenen Jahr auf einem ähnlichen Niveau wie 2018. Das Preisniveau für Neubauten lag mit 2730 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche über dem Wert von 2018, als 2650 Euro gezahlt werden mussten. „In Zeiten niedriger Zinsen investieren Leute in Immobilien und vermieten sie“, erklärte Seifert. Bei gebrauchten Eigentumswohnungen kostet der Quadratmeter durchschnittlich 1600 Euro (2018: 1500 Euro).

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Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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