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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Integration: Ausschuss stimmt unbefristetem Diakonie-Vertrag zu

07.07.2020

Wildeshausen /Landkreis Momentan sei sie „wunschlos glücklich“, antwortete Saskia Kamp auf die Frage des CDU-Abgeordneten Wolfgang Sasse, welche Wünsche sie an die Politik habe. „Wir haben qualifizierte Mitarbeiter.“ Umso wichtiger sei es, den Mitarbeitern weiterhin eine Perspektive zu bieten.

Im Integrationsausschuss des Landkreises Oldenburg hat die Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Delmenhorst/Oldenburg-Land den Sachbericht 2019 Migrationsberatung und Migrationssozialarbeit im Landkreis vorgestellt.

Bei einer Enthaltung sprach sich der Ausschuss einstimmig dafür aus, den Vertrag zwischen Kreisverwaltung und Diakonischem Werk für die Migrationssozialarbeit im Landkreis zu entfristen. Frei werdende Stellen sollen laut Beschlussvorlage zudem künftig „nach einzelfallbezogener Prüfung mit Zustimmung des Landkreises nachbesetzt werden“. Darauf von Grünen-Frau Elke Szepanski sowie Kreszentia Flauger (Linke) angesprochen, erklärte der Erste Kreisrat Christian Wolf, dass man damit noch flexibler sein wolle.

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Des Weiteren erklärte Kamp auf Nachfrage von Szepanski, dass eine dezentrale Unterbringung der Migranten nicht immer gesteuert werden könne. Sie gingen dorthin, wo ihre „Community“ sei, da dies „psychisch stabilisierend“ sei. „Wichtig ist, dass wir gute Kontakte in die Community haben.“ Auch sei es wichtig, gute Kontakte zu den Jesiden zu haben: Dort gebe es unter anderem Zwangshochzeiten, „das darf man nicht aus dem Blick verlieren“. Deshalb arbeite die Diakonie mit einer offenen jesidischen Community in Oldenburg zusammen.

Auf Nachfrage von Flauger erklärte Kamp, dass es bei Beratungsangeboten zu sprachlichen Problemen kommen könne: Beim Dolmetschen komme man ab und zu an die Grenzen. „Umso wertvoller sind Mitarbeiter, die mehrere Sprachen können.“ Hinzu komme das Problem, dass manche Dolmetscher versuchen würden, beim Übersetzen die Erklärung dazu mitzuliefern.

Einen Wunsch hatte Saskia Kamp dann aber doch – und zwar an die Kommunen: Dort seien die Arbeitsbedingungen noch unterschiedlich. Sie wünsche sich einheitliche Mindeststandards, beispielsweise mindestens ein fest nutzbares Büro.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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