• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Betreiber stopfen Löcher im mobilen Netz

24.10.2017

Wildeshausen /Landkreis Landauf, landab klagen die Bürger über Funklöcher. Auf den NWZ-Facebook-Aufruf „Wo gibt es denn überall keinen Empfang?“ meldeten sich weit über 100 Nutzer, die Beispiele für schlechte Mobilfunk-Verbindungen im Landkreis Oldenburg nennen konnten. In Wildeshausen wird gegengesteuert: An der Glaner Straße, wenige Meter vor dem Wildeshauser Ortsschild, errichten Fachleute im Auftrag des Netzbetreibers Vodafone einen etwa 40 Meter hohen Gittermasten. Die Antennen werden nach Angaben der Bauleitung vor Ort in drei bis vier Wochen installiert.

„Vodafone investiert eine deutlich sechsstellige Euro-Summe, um den nördlichen Teil der Stadt bis Ortsmitte, sowie die A 1 im Bereich Raststätte Wildeshausen und die B 213 nördlich Wildeshausen mit der schnellen Breitband-Technologie LTE zu versorgen“, sagt Volker Plettendorf, Sprecher Vodafone Deutschland, auf NWZ-Anfrage. Durch den 40 Meter hohen Masten an der Glaner Straße schließe der Betreiber das Gebiet an das leistungsstarke Mobilfunknetz LTE an. Im gesamten Landkreis habe Vodafone bereits mehr als 8 Millionen Euro in die Mobilfunkversorgung investiert, erklärt Plettendorf. Der neue Mast in Wildeshausen sei die 40. Mobilfunk-Basisstation. „Die Zahl der LTE-Standorte haben wir seit 2012 mehr als verzehnfacht – auf 27 LTE-Standorte. Mit der schnellen Breitband-Technologie LTE erreichen wir im Landkreis Oldenburg rund 90 Prozent der Bevölkerung!“

Der Landkreis Oldenburg selbst beteiligt sich an einer Initiative in Weser-Ems: Alle Landkreise wollen gemeinsam die Funklöcher schließen. Bevor diese Zusammenarbeit, bei der der Landkreis Cloppenburg federführend ist, richtig aktiv wird, führen die Landkreise in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden Umfragen durch: Wo gibt es überall Funklöcher? „Gleichzeitig haben wir Anfang August Telekommunikations(TK)-Unternehmen angeschrieben, was für Vorhaben sie in nächster Zeit im Landkreis Oldenburg haben“, so Heinz-Hermann Fichna aus der Kämmerei. Da das Ergebnis der Zählung noch aussteht, kann Fichna noch nicht über die Zahl der „Löcher“ sagen. „Ende Oktober wollten wir eigentlich die Umfragen ausgewertet haben.“ Dies sei aber, gibt er zu, ein ambitioniertes Ziel gewesen – vermutlich werde es sich verspäten. Die Ergebnisse sowie die Rückmeldungen der TK-Unternehmen würden dann von einem Planungsbüro auf Plausibilität geprüft. Wo gibt es tatsächlich Funklöcher, wo ergibt es entsprechend Sinn, Funkmasten aufzustellen?