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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Sozialausschuss: Neubau eines Frauenhauses rückt näher

06.07.2020

Wildeshausen /Landkreis 2,18 Millionen Euro soll der Neubau des Frauen- und Kinderschutzhauses des Landkreises Oldenburg kosten. Er wird am selben Standort geplant, der aber nicht öffentlich gemacht wird. Nach Angaben von Christiana Dölemeyer, Leiterin des Amtes für Teilhabe und Soziale Sicherung, stehen die Zeichen gut, dass das Bauvorhaben großzügig unterstützt wird. Im Sozial- und Gesundheitsausschuss des Landkreises trug sie im Wildeshauser Kreishaus den aktuellen Stand der Planungen vor.

Der Landkreis hatte eine Förderanfrage an das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben sowie das niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gestellt. Eine Förderung in Höhe von 90 Prozent wurden beantragt: Bei einer Zusage gibt es Geld aus dem Investitionsprogramm „Gegen Gewalt an Frauen“. Zehn Prozent würde der Landkreis als Eigenanteil aufbringen müssen.

Sowohl das Land als auch das Bundesamt geben grünes Licht für das Vorhaben. Und auch vom Bundesfamilienministerium käme ein sehr starkes Zeichen, so Dölemeyer. Nun warte der Landkreis auf den Bewilligungsbescheid – deshalb könne noch nicht gesagt werden, wann Baustart ist. Geplant sind die Ausgaben für das Bauvorhaben bisher wie folgt: 735 000 Euro in 2020, 710 000 in 2021, 735 000 in 2022.

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Für die Bauphase von gut zwei Jahren sei eine Übergangslösung gefunden, informierte Dölemeyer: Diese soll Anfang August bezogen werden. An dem Ort stünde zudem ein weiteres Zimmer zur Verfügung. Durch die Tagessätze, die eingenommen werden, könne weiterhin kostendeckend gearbeitet werden.

Auf Nachfrage von Herbert Sobierei (AfD) ging die Amtsleiterin auf die Situation während der Corona-Krise ein: Eine verstärkte Nachfrage im Frauenschutzhaus sei bemerkt worden. „Während der Corona-Krise war das Haus immer offen“, ergänzte sie. Zugleich habe man Überlegungen angestellt, wie man Kontakt zu Betroffenen aufnehmen könnte: beispielsweise durch entsprechende Telefonnummern, die im Hygieneartikel-Bereich im Supermarkt angebracht werden.

„Das sind gute Nachrichten“, sagte Thore Güldner (SPD) bezüglich des Neubaus, zumal den Medien zufolge die Frauenschutzhäuser voll belegt seien. FDP-Frau Marion Daniel ergänzte: „Durch die Pandemie wurde gezeigt, wie wichtig das Haus ist.“

Weitere Informationen erhalten Betroffene unter folgender Telefonnummer:  0 44 31/92 84 2 .

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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