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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Dienstleister für die gewerblichen Unternehmer

05.09.2019

Wildeshausen /Landkreis „Wir wollen Lobby sein für die Wirtschaft im Landkreis Oldenburg“, sagte Hans-Werner Aschoff, Geschäftsführer bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Oldenburg (WLO). Die Mitglieder des FDP-Kreisverbandes – Ernst-August Bode, Michael Feiner, Imke Haake, Marion Vosteen, Marion Daniel, Dierk Garms und der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Dürr – waren ins Kreishaus nach Wildeshausen gekommen, um sich über die Arbeit der WLO zu informieren. Anhand eines anschaulichen Beispiels stellte Aschoff den Besuchern das Leitbild der WLO vor: „Wir sind die Kellner in einem gepflegten, gut bürgerlichen Restaurant.“ Die WLO wolle Dienstleister für die Unternehmer der gewerblichen Wirtschaft sein.

Zum Angebot der WLO gehöre unter anderem eine ausführliche Existenzgründungsberatung mit dem Schwerpunkt „das Risiko kalkulierbar zu machen“, berichtete Aschoff. Ein Trend gibt ihm dabei zu denken: Die Existenzgründungen seien in den vergangenen Jahren im Landkreis zurückgegangenen. Ein Grund sei die gute wirtschaftliche Situation. Die Arbeitslosenquote liege mit 3,3 Prozent so niedrig, dass fast Vollbeschäftigung erreicht sei. Existenzgründungen gebe es dagegen häufig, wenn es wirtschaftlich nicht so gut laufe. Häufig würden sich Menschen in der Not selbstständig machen. Dabei sei es auch wichtig, in „guten“ Zeiten neue Unternehmen und Betriebe entstehen zu lassen.

Dieses Thema griff auch der Bundestagsabgeordnete Dürr auf. Deutschland befinde sich in einer technischen Rezession, von der Niedersachsen besonders betroffen sei. Neben der Auto- werde auch die Ernährungsindustrie ins Wanken geraten. Da sei es wichtig, dass es weiter Gründungen gebe und neue Wege eingeschlagen würden – auch im Landkreis Oldenburg. Er regte eine enge Zusammenarbeit mit den Universitäten und Hochschulen in der Region an, damit sich über „Start-Ups“ neue Berufsfelder erschließen ließen.

Der Breitbandausbau sei hierbei eines der wichtigsten Themen, waren sich Aschoff und die FDP-Vertreter einig. Sonst würde der Landkreis im Vergleich mit den Städten Oldenburg und Bremen – die unter anderem im kulturellen Angebot einen Vorteil hätten – weiter zurückfallen.

Zudem sei eine vorausschauende Gewerbeflächenentwicklung wichtig. „Das läuft im Landkreis nicht optimal“, sagte Aschoff. Die WLO wolle ein neues Gewerbeflächenentwicklungskonzept für den Landkreis entwickeln. Es gebe – nehme man den Metropolpark Hansalinie in Ahlhorn (ehemaliger Fliegerhorst), der nicht für alle optimal sei, heraus – nicht mehr viele Gewerbeflächen im Landkreis.

Dürr regte zudem an, die Wirtschaftsförderung in den einzelnen Gemeinden des Landkreises unter dem Dach der WLO zu vereinen. Diese würden sich auf dem gleichen Feld tummeln; durch eine Zusammenlegung könnten Transaktionskosten eingespart werden. Das sei sinnvoll, aber bei der derzeitigen politischen Lage nicht machbar, erwiderte Aschoff. Die WLO stehe für alle Kommunen gleichermaßen zur Verfügung und pflege mit deren Wirtschaftsberatern einen regelmäßigen Austausch.

Renke Hemken-Wulf Friesoythe / Redaktion Münsterland
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