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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Atlas Weyhausen hat den schönsten Radlader

25.10.2017

Wildeshausen /Münster Große Ehre für die Atlas Weyhausen GmbH: Der heimische Baumaschinenhersteller hat in Zusammenarbeit mit der Firma „lumede“ (Lutz Meyer Industrial Design) aus Münster den international renommierten „German Design Award 2018“ gewonnen. Teilnehmen an dem Wettbewerb dürfen nur Preisträger des „Red Dot Design-Preises“ oder des „IF Design Arward“. Den IF hatte Atlas und Designer Meyer 2017 erhalten. Das prämierte Produkt: der Radlader Weycor AR 250e, der in enger Zusammenarbeit mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Atlas Weyhausen entstand.

Das neue Produkt von Atlas Weyhausen

Der „Weycor AR 250e“ ist das jüngste und zugleich größte Produkt des Wildeshauser Baumaschinenherstellers. Zu sehen sein wird der 250e in einer 50 km/h Version im November auf der „Agritechnica“ in Hannover, der weltgrößten Leitmesse für Landwirtschaftstechnik auf dem Messestand in Halle 6.

Sechs Zylinder, 218 PS: Das Ziel beim Radlader AR 250e war, den Kraftstoffverbrauch zu senken bei einer nachhaltigen Steigerung des Wirkungsgrades der Gesamtmaschine – zum Beispiel durch Drehzahlreduzierung des Dieselmotors und großzügig ausgelegte Hydraulikkomponenten.

Lehre bei Mercedes

Der „Weycor AR 250e“ ist das jüngste und zugleich größte Produkt des Wildeshauser Baumaschinenherstellers, wie ein Unternehmenssprecher am Dienstag mitteilte. Die internationale Markteinführung laufe auf Hochtouren an. Zu sehen sein werde der Radlader im November auf der „Agritechnika“ in Hannover, der weltgrößten Leitmesse für Landwirtschaftstechnik, auf dem firmeneigenen Messestand.

Der 57-jährige Meyer arbeitet seit fast 15 Jahren mit Atlas Weyhausen zusammen. Der gebürtige Wildeshauser besuchte in der Kreisstadt die Realschule und absolvierte dann bei Mercedes in Bremen eine Ausbildung als Karosseriebauer. „Eine gute Voraussetzung für mein späteres Tätigkeitsfeld“, erzählt er. Nach dem Fachabitur studierte er Anfang der 1990er-Jahre an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel den Studiengang „Industriedesign“. Meyer wechselte dann zu „Schürer-Design“ in Bielefeld. Anschließend war er für zwei Design-Agenturen in Münster tätig, bevor er sich in der Westfalen-Metropole selbstständig machte. Sein Design-Büro mit den Schwerpunkten Industrie-Design sowie Messe- und Ausstellungsdesign berät seit 2003 die Firma Atlas Weyhausen in allen Belangen des Industrie-Designs.

Für den heimischen Baumaschinenhersteller macht Meyer nach eigenen Angaben das komplette Produkt-Design: von der Konsole bis hin zur Außenverkleidung. „An zwei bis drei Tagen pro Woche bin ich in der Konstruktionsabteilung in Wildeshausen“, erzählt er. Der direkte Austausch sei sehr wichtig. Ebenso das Netzwerk. In dem Münsteraner Büro seien nur zwei Mitarbeiter tätig. Bei Bedarf werde ein Kollege aus Berlin hinzugezogen. Meyer arbeitet auch mit den Wildeshauser Unternehmen Küchen-Treff und dem Team Iken eng zusammen.

Der German Design Award gilt als internationaler Premiumpreis des Rates für Formgebung der deutschen Marken- und Designinstanz. Sein Ziel: einzigartige Gestaltungstrends zu entdecken, zu präsentieren und auszuzeichnen. Jährlich werden daher hochkarätige Einreichungen aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign prämiert, die alle auf ihre Art wegweisend sind. Der 2012 initiierte German Design Award sei stark gewachsen: Damals wurden der Jury rund 1500 Bewerbungen präsentiert; in diesem Jahr waren es mehr als 5000.

Mitglied der Gilde

„Ohne Firmenidentität kann man im Markt nicht mehr bestehen“, sagt Diplom-Designer Meyer im Gespräch mit der NWZ . Jede Firma müsse ihre eigene „Sprache“ entwickeln. Das sei Atlas Weyhausen in den vergangenen Jahren gelungen. Beim Produkt-Design komme es auf ästhetische Belange, Markenidentität und die sogenannte Human-Mission-Interaktion – dazu gehören gute Bedienbarkeit und Komfort – an.

Nach Wildeshausen kommt Lutz Meyer aber nicht nur zum Arbeiten: Einst hat der 57-Jährige in der Band „Yucatan“ gespielt. Als Mitglied des Pfingstclubs „Knoten im Gewehr“ (PC KIG) marschiert er regelmäßig beim Gildefest mit aus.

Stefan Idel
Redaktionsleitung
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2701

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