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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Alte Trauerweide bei Stellplatz darf bleiben

02.10.2019

Wildeshausen Der Baumschutz treibt viele Wildeshauser um: Eine mehr als 140 Jahre alte Blutbuche vor dem Krankenhaus Johanneum wurde kürzlich mit gestrickten Händen umarmt, damit sie nicht den Erweiterungsplänen des Klinikums zum Opfer fällt. Als schützenswert wird auch eine Weide angesehen, die am Rand der Erweiterungsfläche des Wohnmobilstellplatzes im Krandel steht und durch Erdarbeiten kürzlich stark im Wurzelbereich beschädigt wurde.

Für den Wohnmobilstellplatz, der als überaus beliebt bei Touristen gilt, sollen zehn zusätzliche Plätze geschaffen werden. Ein heimisches Erdbauunternehmen baggert dort im nördlichen Bereich des Altgeländes eine gut 50 mal 50 Meter große Fläche aus. Sie soll demnächst mit Sand aufgefüllt werden und eine entsprechende Infrastruktur mit Strom- und Wasseranschlüssen erhalten, wie Baudezernent Manfred Meyer auf Anfrage berichtete. Er räumte ein, dass der Bagger die Wurzeln der Trauerweide beschädigt hat.

„Der Bagger ist ständig über diesen Bereich hinweggefahren. Die Wurzeln wurden stark beschädigt“, berichteten Marianne Bernhard-Beeskow und Uta Barth von der Naturschutzbund-Gruppe Dötlingen/Wildeshausen. Sie verweisen darauf, dass laut Bebauungsplan alle Laubbäume auf dem Gelände zu erhalten seien.

Meyer wies auf die schwierige Situation zwischen den Wohnmobilisten auf der einen und dem Sport- und Wellnesscenter „Auszeit“ auf der anderen Seite hin. Die Wurzeln wurden bereits wieder zugedeckt. In Kürze solle der Baum fachmännisch beschnitten werden. Außerdem seien weitere Anpflanzungen geplant, so Meyer weiter.

Instand gesetzt werden soll bei dieser Gelegenheit auch die Zufahrt zum Wohnmobil-Stellplatz. „Wir wollen dort drei Stellplätze für Reisebusse schaffen“, erklärte Meyer. Bei Veranstaltungen im Krandel, im Kinderland „Rämmi-Dämmi“ oder später gar im Urgeschichtlichen Zentrum (UZW) könnten die Fahrzeuge dort ideal abgestellt werden.

Weil die Herbststürme 2018 ihre Spuren in Wildeshausen hinterlassen hatten, pflanzte der städtische Bauhof im Bereich des Stadtwalls und andernorts rund 100 mannshohe Buchen an. So sollten viele Lücken geschlossen werden. Wie Meyer am Dienstag auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte, sind 30 Buchen aufgrund des trockenen Sommers nicht angewachsen. Hier seien Ersatzpflanzungen in diesem Herbst geplant.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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