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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Insekten retten geht uns alle an

27.09.2019

Wildeshausen „Jeder Einzelne von uns sollte sich überlegen, was er dazu beitragen kann“, betonte Landrat Carsten Harings die Bedeutung des Naturschutzes anlässlich der Auszeichnung des Projektes „Insekten retten“ der Nabu-Stiftung Oldenburgisches Naturerbe. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (NBU) würdigte es am Donnerstag als Projekt des Monats September. „Es ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die man nur mit allen beteiligten Akteuren schaffen kann“, fuhr Harings fort.

„Insekten retten“ läuft seit dem 1. Februar dieses Jahres bis Ende Januar 2021. In der Zeit wollen die Projektleiterinnen Silke Kreusel und Sandra Bischoff 120 insektenfreundliche Gärten von Privatpersonen sowie acht insektenfreundliche Außenanlagen auf Firmengeländen schaffen, mit 16 Infoständen zum Beispiel auf Wochenmärkten stehen sowie 16 Vorträge und Exkursionen anbieten.

Schon 60 Beratungen

Und sie sind bereits mittendrin: „In dieser Saison hatten wir bereits 60 Gartenberatungen“, erzählt Silke Kreusel. Wesentliche Punkte seien dabei heimische Pflanzen, Kleinstrukturen wie Totholz, Wasser, die Lichtverschmutzung – durch künstliches Licht – zu reduzieren, Gärtnern ohne Gift sowie die Förderung der ökologischen Landwirtschaft.

Ein Ziel sei auch, dass das vermittelte Wissen weitergegeben werde. Daher freute sich Kreusel, als eine Dame zu einer Gartenberatung ihre Nachbarn eingeladen hatte. Firmen für das Projekt zu finden sei schwieriger, aber auch da hätten sie bereits einige ins Boot holen können.

Die Projektleiterinnen tauchen nicht mit leeren Händen auf: „Wir bringen eine Insektengrundausstattung mit“, sagt Kreusel. Die bestehe aus einem Buch über Insekten, einem Insektennistholz sowie einem Pflanzpaket.

Sandra Bischoff empfindet es als „tolle Erfahrung, dieses Wissen wachsen zu lassen“ in Vorträgen sowie Exkursionen und einen Einblick zu geben, was Insekten zum Leben brauchen.

„Man muss praktisch an das Thema rangehen, pragmatisch sein und Ratschläge geben“, lobte Hans Fingerhut, Vorsitzender des Nabu Ganderkesee, das Projekt.

Ehrenamt unverzichtbar

Karsten Behr, Geschäftsführer der NBU, überbrachte die Urkunde und den Scheck über 500 Euro. Bei der Kür des Projekts des Monats, die fünf- bis sechsmal im Jahr stattfindet, werde vor allem Wert gelegt auf Ehrenamt, Breitenwirkung und Aktualität.

Die Bedeutung des Ehrenamts betonte auch Kreusel: „Ohne die Ehrenamtlichen des Nabu vor Ort würde das Projekt nicht funktionieren.“

Ein Spezial zum Insektenjahr gibt es unter:


     www.nwzonline.de/insektenjahr 
Jana Budde Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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