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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Weg frei für bezahlbares Wohnen

28.08.2017

Wildeshausen Nichts mehr im Wege steht dem ambitionierten städtebaulichen Projekt am Lehmkuhlenweg in Wildeshausen. Dort will die VR-Immobilien Wildeshauser Geest GmbH rund zwölf Millionen Euro in ein Wohn- und Geschäftsviertel investieren. Einstimmig stimmte der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt dem Bebauungsplan und dem Erschließungsvertrag mit dem Investor zu. Das letzte Wort hat der Rat, der sich am 28. September mit dem Thema befasst.

Auf einem knapp 1,7 Hektar großen Grundstück, gelegen zwischen der Raiffeisen-Warengenossenschaft und dem Friedhof, will die VR-Immobilien mehrere Gebäude errichten – zu 60 Prozent Wohnen und zu 40 Prozent nicht störendes Gewerbe. 70 Prozent der insgesamt 40 Wohneinheiten sind entsprechend den Vorgaben des Niedersächsischen Wohnraumförderungsgesetze zu bebauen und nach den Vorgaben dieses Gesetzes zu vermieten: Der Mietpreis im sozialen Wohnungsbau liege derzeit bei 5,60 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Die durchschnittliche Größe der Wohnungen betrage 80 m².

In der Ausschusssitzung wies Ratsherr Karl Schulze Temming-Hanhoff darauf hin, dass das Pestruper Moor als Ausgleichsfläche für Anpflanzungen ungeeignet sei. Wie Planer Eckhart Mumm erläuterte, seien Unterpflanzungen mit Laubgehölzen im Sinne des Naturschutzes sehr wohl möglich. Außerdem werden diverse Nistkästen für Fledermäuse aufgehängt. Marko Bahr (FDP) meinte, dass die Straße mit einer Breite von 5,50 Metern zu schmal sei. „Nein, das ist völlig ausreichend“, betonte Mumm. Bereits 4,75 Meter seien ausreichend. Die Verkehrs- und Entwässerungsanlagen gehen nach der Herstellung in das Eigentum der Stadt Wildeshausen über.

Einstimmig sprach sich der Fachausschuss dafür aus, die baurechtlichen Voraussetzungen für eine Erhöhung der Kapazitäten der bestehenden Biogasanlage in Spasche zu schaffen. Dort sollen der Flächennutzungsplan geändert und der Bebauungsplan Nr. 70 aufgestellt werden. Die Anlage soll auf 2,3 Millionen Normkubikmeter Biogas erweitert werden. Nun werden Öffentlichkeit und Behörden am Verfahren beteiligt.

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