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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Podiumsdiskussion: Wenn aus Wind Energie wird

08.08.2017

Wildeshausen Mehr Sachlichkeit in das Thema Windenergie bringen will der Landkreis Oldenburg mit einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 22. August, in Wildeshausen. Dabei soll unter der Moderation von Stefan Idel, Leiter der NWZ-Redaktion Landkreis Oldenburg, auch klarer herausgearbeitet werden, was die Windkraft für unsere Region bedeutet.

Für das Podium ab 18 Uhr im Kreishaus hat der Landkreis hochkarätige Fachleute gewonnen. Dr. Christoph Schmidt-Eriksen wird über energiepolitische Hintergründe und Klimaschutzziele informieren. Schmidt-Eriksen ist Referatsleiter „Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Speicher“ im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz.

Vier Fachleute

Über das Thema Planungsrecht wird Prof. Dr. Wilhelm Söfker sprechen. Er war jahrzehntelang im Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, später Verkehr, Bau und Stadtentwicklung tätig und ist heute noch Honorarprofessor an der Universität Bonn. Er hat an vielen Kommentaren zum Bau- und Planungsrecht mitgeschrieben.

Den Immissionsschutz (Lärm, Schatten, Infraschall) wird Diplom-Ingenieur Oliver Bunk beleuchten. Er arbeitet bei Kötter Consulting Engineers in Rheine.

Über Naturschutz, Schwerpunkt Artenschutz, wird der Biologe Dr. Matthias Schreiber referieren. Er betreibt ein Büro für Umweltplanung in Bramsche und setzt sich für Arten- und Naturschutz ein.

„Wir wollen offen an die vier Themen herangehen, wünschen uns aber viele kritische Fragen von Bürgern“, sagte Peter Nieslony, Leiter des Bauordnungsamtes beim Landkreis, als er zusammen mit Baudezernentin Eva-Maria Langfermann die Informationsveranstaltung am Montag vorstellte. Es wird gebeten, sich nicht nur für die Veranstaltung mit Imbiss anzumelden, sondern auch die bereits auf der Hand liegenden Fragen an den Landkreis zu richten (E-Mail: immissionsschutz@oldenburg-kreis.de). „An diesem Abend wollen wir auch klären, welche Handhabe der Bürger in Sachen Windenergie hat“, sagte Moderator Stefan Idel. Er hoffe auf viele Zuhörer im Kreishaus.

Kommunen steuern

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Eva-Maria Langfermann betonte, dass die Planungshoheit bei der Planung von Windenergieanlagen bei den Kommunen liegt. Inzwischen hätten alle eine Steuerungsplanung, damit Wildwuchs von Windenergieanlagen vermieden wird. Ohne Steuerungsplanung könnten überall im Außenbereich Windenergieanlagen errichtet werden. Der Mindestabstand betrage 500 Meter.

Laut Kreisverwaltung gibt es im Landkreis Oldenburg 127 im Betrieb befindliche Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 300 Megawatt. Weitere elf Anlagen seien genehmigt, aber noch nicht gebaut. Weitere 33 befänden sich im Genehmigungsverfahren.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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