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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wohnungen über Supermarkt

18.10.2017

Wildeshausen Rewe will sich in Wildeshausen neu aufstellen und nächstes Jahr am Standort Huntetor neu bauen. Supermarkt und Getränkemarkt sollen unter einem Dach auf einer Verkaufsfläche von 1625 Quadratmetern vereint werden. Am Donnerstag, 19. Oktober, werden die Pläne zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans ab 18.15 Uhr im Stadthaus vorgestellt.

91 Parkplätze geplant

Der künftige Supermarkt soll ähnlich positioniert werden, wie der jetzige. Von der Straße Huntetor aus gesehen soll der Supermarkt rechts platziert werden, der Parkplatz mit 91 Stellplätzen links – dort, wo vor anderthalb Jahren das Gasthaus Wolters abgerissen wurde.

Ratsfrau Kreszentia Flauger (Die Linke) hält das aus städtebaulicher Sicht nicht für ideal und begründet das mit dem Konzept „Wildeshausen 2030“. Sie beantragt, die Baulücke am Huntetor zu schließen und die Parkplätze auf der straßenabgewandten Westseite anzulegen. Ferner sollte kein eingeschossiges Gebäude gebaut werden, sondern ein zwei- bis zweieinhalbgeschossiges Objekt. Über dem Supermarkt könnten Wohnungen geschaffen werden. So könne dem Wohnraumversorgungskonzept Rechnung getragen werden.

Nach Darstellung von Flauger wurde im städtebaulichen Entwicklungskonzept „Wildeshausen 2030“ auch über das Areal Delmenhorster Straße/Harpstedter Straße gesprochen. Dazu gehöre auch das Huntetor mit dem Rewe-Markt. Die vorliegenden Pläne würden den erarbeiteten Zielsetzungen zuwiderlaufen, als da sind: Straßenraum aufwerten, fehlende Raumkante schließen, Nachverdichtung, Nahversorger zur Straße zugewandt organisieren. Nach Ansicht von Flauger sollte ein jetzt aufgestellter vorhabenbezogener Bebauungsplan den Zielen aus der Arbeit im Projekt „Wildeshausen 2030“ entsprechen.

Das im Februar 2016 vom Rat einstimmig beschlossene Wohnraumversorgungskonzept beschreibt laut Flauger, welche Arten von Wohnungen in Wildeshausen fehlen. Genannt werden unter anderem kleine Wohnungen, Wohnungen für einkommensschwache Haushalte, barrierearme Wohnungen und öffentlich geförderte, belegungsgebundene Wohnungen.

Wohnbedarf decken

Diese Bedarfe an Wohnungen müssten bei politischen Entscheidungen zu Bebauungsplänen immer mitbedacht werden und entscheidungsrelevant sein. Ein Teil des ermittelten Wohnungsbedarfs könne durch eine abgeänderte Planung des Rewe-Vorhabens gedeckt werden.

Die mit dem Gebäudekörper eines erweiterten Rewe-Marktes ohnehin versiegelte Fläche würde durch Wohnungen oberhalb des Erdgeschosses mehrfach genutzt, statt für den Bedarf an Wohnungen weitere Flächen zu versiegeln. Aus ökologischen Gründen sei diese Mehrfachnutzung einer versiegelten Fläche zu bevorzugen.

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