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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Mehr als 3000 Kleidungsstücke warten

19.03.2019

Wildeshausen „Endlich können wir aufmachen“, freut sich Anita Brengelmann. Sie ist eine der drei neuen Leiterinnen der Kleiderkammer Wildeshausen des Deutschen Roten Kreuzes. Die Kammer öffnet an diesem Donnerstag erstmals ihre Türen zum Verkauf an der neuen Wirkungsstätte am Bahnhof.

Rund 3000 Kleidungsstücke stehen zum Verkauf, schätzt Brengelmann. Und es kommen immer neue. „Wir sind pausenlos damit beschäftigt, das, was neu reinkommt, zu sichten und einzuräumen“, beschreibt sie. Und weiter: „Außerdem müssen wir uns in den neuen Räumen noch ein bisschen zurechtfinden.“

Bei den Arbeiten im Vorfeld der Eröffnung sind die ehrenamtlichen Helferinnen zu neunt. In drei Gruppen wird gearbeitet – zwei Gruppen sortieren die eingehenden Kleidungsstücke und bügeln sie auf. Einmal die Damen- und Herrenkleidung und einmal die Kindersachen. Eine dritte Gruppe um Brengelmann und die scheidende Leiterin Sylvia Ebinger kümmert sich um Fensterfolien und Gardinen.

Sylvia Ebinger scheidet nach zweieinhalb Jahre in leitender Funktion aus. Insgesamt war sie drei Jahre bei der Kleiderkammer aktiv. „Es war ein Full-Time-Job, und ich war am Ende meiner Kräfte“, berichtet sie. Sie brauche jetzt eine Erholungsphase. Bereits im Januar hatte sie ihr Ausscheiden zu Ende März angekündigt. „Es ist viel Kleinkram wie zum Beispiel das Pflegen von Telefon- und Geburtstagslisten oder das Organisieren der Abholungen von aussortierten Kleidungsstücken“, so Ebinger.

Aufgrund des hohen Arbeitsaufwandes hat sich nun eine Dreierspitze gebildet. Anita Brengelmann teilt sich die Leitung mit Ulla Schulte und Michaela Petersen. Die gelernte Schneiderin Brengelmann ist in erster Linie Ansprechpartnerin für interne und externe Belange.

Die drei Frauen teilen sich die Tage, an denen die angelieferte Kleidung sortiert wird. Unterstützt werden sie jeden Montag, Dienstag und Mittwoch von Freiwilligen, die Zeit und Lust haben zu helfen.

„Ich bin berufstätig und könnte daher gar nicht immer in der Kleiderkammer sein“, erläutert Brengelmann, die als Hausmeisterin arbeitet.

In der Kleiderkammer ist sie bereits seit 13 Jahren aktiv. Begonnen hatte ihr ehrenamtliches Engagement 1988 nach dem Unglück in Tschernobyl. Auch damals ging es schon um Kleidung: Die Tschernobyl-Hilfe Dötlingen hatte seinerzeit Transporte von Bekleidung nach Tschernobyl organisiert. Eine Bekannte, die damals auch dort aktiv war, warb Brengelmann dann für die Wildeshauser Kleiderkammer an.

 Die Kleiderkammer öffnet ab dem 21. März jeden Donnerstag von 15 bis 18 Uhr. Ab April soll zudem jeden Dienstag geöffnet werden – zu welchen Öffnungszeiten, steht jedoch noch nicht fest.

Daniel Schumann Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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