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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Stadt stoppt Bauarbeiten beim Parkplatz am Pestruper Gräberfeld

06.02.2020

Wildeshausen Seit Wochen geht es hier nicht weiter: Die Bauarbeiten für den neuen Parkplatz am Pestruper Gräberfeld stocken. Eigentlich sollte die Fläche bis Ende Januar umgestaltet worden sein: mit einem Hochbord zum Schutz der Bäume, Platz für eine Toilettenanlage sowie einem geschotterten Untergrund. Mitte Dezember hatte die Stadtverwaltung vor Ort über den Baubeginn informiert. Geschehen ist seitdem wenig. Die Fläche ist mit roten Barken abgesperrt. Ausflügler parken an manchen Wochenenden ihre Fahrzeuge auf Wald- oder Radwegen.

Im Rahmen der Bauarbeiten kam der Verdacht auf, dass der Oberboden möglicherweise mit Schadstoffen belastet sein könnte, teilte Bauamtsleiter Hans Ufferfilge am Mittwoch mit. Ein Umweltlabor nahm daraufhin Bodenproben und untersuchte sie. „Die Befürchtungen haben sich jetzt leider bestätigt“, so Ufferfilge. Nach dem vorliegenden Befund des Labors sei der Boden mit Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet. Da sich der Bereich des Pestruper Gräberfeldes im Trinkwasserschutzgebiet befinde, erfolge derzeit eine Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Oldenburg. Insofern seien die Bauarbeiten bis auf Weiteres gestoppt worden.

Die Baugenehmigung für den Platzplatz liegt bereits seit 2012 vor, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung auf Anfrage. Sie wäre eigentlich zum Jahresende abgelaufen, sei aber erneuert worden. Obwohl es sich beim Pestruper Gräberfeld um ein Naturdenkmal handele, seien Parkplätze auf der gegenüberliegenden Seite der Kreisstraße zulässig. Spezielle Ölabscheider seien auf diesen Stellplätzen im Wasserschutzgebiet nicht eigens vorgesehen. Die Stadt Wildeshausen halte sich an alle Auflagen.

Die Baumaßnahme soll rund 90 000 Euro kosten. Eine Hälfte davon trägt die Stadt, die übrigen 45 000 Euro kommen aus dem europäischen Fördertopf „Leader“. Wie die Stadt im Dezember erläuterte, können auf der Fläche in Zukunft zwei Busse und knapp 30 Autos Platz finden. Drei Behindertenparkplätze seien ebenfalls geplant. Die Einfahrt zum Parkplatz solle künftig auf der Seite Richtung Colnrade erfolgen. Die CDU im Stadtrat hatte vor acht Jahren den Parkplatz beantragt.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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