• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Schaffermahl In Wildeshausen: Taubenzüchter findet Weg ins Rathaus

22.03.2019

Wildeshausen Nach Wildeshausen kam er in der Vergangenheit vor allem wegen seines Hobbys: der Brieftaubenzucht. Doch diesmal saß Paul-Heinz Wesjohann, Gründer der PHW-Gruppe (Marke „Wiesenhof“) aus Rechterfeld, inmitten der illustren Gästeschar des Wildeshauser Schaffermahls. „Das ist sehr interessant hier“, sagte der 75-jährige Unternehmer, „eine ausgewogene Runde“.

Wesjohann gehörte viele Jahre dem Taubenzüchterverein „Wittekind“ an. Seine Tauben gewannen 2004 die Deutsche Langstreckenmeisterschaft. Von 2003 bis 2012 war Wesjohann Präsidiumsmitglied des Deutschen Brieftaubenverbandes. Zum Schaffermahl kam er auf Einladung von Bürgermeister Jens Kuraschinski. „Dieser war mit einer Abordnung der Gilde beim traditionellen Königsabend der Schützenbruderschaft St. Antonius Rechterfeld“, so Wesjohann im Gespräch mit der NWZ. Wesjohann war 20 Jahre lang Präsident der Schützenbruderschaft. Heute ist er deren Ehrenpräsident.

Sein Sohn Peter Wesjohann hat bereits 2009 den Vorstandsvorsitz übernommen. Gleichwohl ist der 75-Jährige weiterhin mit der Entwicklung des Familienunternehmens befasst. Trotz der neuen Unternehmensstrategie bleibe das benachbarte Rechterfeld Sitz der Holding, bestätigte Wesjohann auf NWZ-Anfrage. Es gehe darum, neue Geschäftsfelder zu erschließen und auch in Marktnischen präsent zu sein – etwa Lebensmittel auf Basis von Insektenproteinen anzubieten. Die jüngste Beteiligung an dem israelischen Start-up „supermeat“ und die Vertriebspartnerschaft mit dem amerikanischen Unternehmen „Beyond Meat“ hatte im Vorjahr die Branche aufhorchen lassen. In den USA gebe es mehr Wagniskapital und „die haben für manche Sachen einen längeren Atem.“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Zur PHW-Gruppe gehört auch die „Geestland“-Putenschlachterei in Wildeshausen. Diese hatte kürzlich 50 000 Euro für Integrationsprojekte in der Kreisstadt zur Verfügung gestellt. Hintergrund ist die hohe Zahl von Mitarbeitern aus Bulgarien und anderen osteuropäischen Ländern. Wesjohann wollte sich am Rande des Schaffermahls nicht zur Situation der Werkvertragsarbeiter und zum sozialen Engagement der Firma „Geestland“ äußern. Viele Behauptungen über die Situation ausländischer Kräfte in den Schlachthöfen seien aber schlicht falsch.

Das gesellige Zusammensein beim Schaffermahl genoss der Unternehmer, dem es gelang, die PHW-Gruppe zu einem Spitzenunternehmen der weltweiten Geflügelwirtschaft aufzubauen, sichtlich. Auch bei der „zweiten Halbzeit“ des Schaffermahls im Ratskeller war er ein gefragter Gesprächspartner.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
Rufen Sie mich an:
0511 161 23 15
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.