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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Mehr freies WLAN in der Innenstadt

18.11.2017

Wildeshausen Bereits 2015 hat Wildeshausen mit dem Pilotprojekt „Öffentlicher WLAN-Hotspot Marktplatz“ geglänzt. In rund 100 Meter Umgebung vom Marktplatz kann jeder damit gratis surfen – ob mit dem Handy, Tablet oder Laptop. Dieses Projekt, das die Stadt pro Monat knapp 300 Euro kostet, endet jedoch im März 2018. Nun gilt es, angesichts völlig neuer technischer Standards eine angemessene Anschlusslösung zu finden. Diese Frage hat am Donnerstag den Ausschuss für Finanzen, Controlling und Wirtschaft beschäftigt.

Wie Wirtschaftsberater Claus Marx ausführte, sollen beim Ausbau zumindest die Achsen Westertor-Alexanderkirche, Huntestraße sowie Bahnhof-Gildeplatz im Außenbereich erfasst werden. Ausgedehnt werden könne das aber – soweit gewünscht – auf die Innenräume. Entsprechende Angebote hielten zwar viele Unternehmen – wie zum Beispiel Kneipen – schon bereit, aber die immer neue Einwahl über Passwörter sei doch recht umständlich.

Um die genannten Straßenzüge mit kostenlos nutzbaren WLAN-Hotspots zu versorgen, gibt es drei Ansätze. Variante eins sind die sogenannten Freifunk-Initiativen. Dieses Funknetzwerk besteht aus offenen WLAN-Zugangspunkten, die Privatpersonen über ihren eigenen Internetzugang zur Verfügung stellen.

Variante zwei ist der Aufbau eines Netzes, das von städtischen und privaten Teilnehmeranschlüssen gespeist, aber von einem Provider gepflegt wird, und Variante drei der Aufbau eines Netzes, das von städtischen Anschlüssen gespeist und ebenfalls von einem Provider gepflegt wird.

Während Variante eins laut Marx mit geringen Kosten punktet, sind die beiden anderen Möglichkeiten zwar teurer, aber auch besser, was Auslastbarkeit, Verfügbarkeit und Service betrifft. Für Variante zwei werden 9900 Euro über vier Jahre veranschlagt, für Variante drei 32 900 Euro.

„Freifunk ist gut, aber es ist fraglich, ob das kontinuierlich funktioniert“, merkte der Ausschussvorsitzende Stephan Rollié (CDU) an und sprach sich für Variante zwei aus. Diese knapp 10 000 Euro seien gut investiert. Er regte allerdings an, auch Zwischenbrücken in die Planungen mit einzubeziehen.

Mit fünf Ja-Stimmen und vier Enthaltungen empfahl der Finanzausschuss abschließend, dass die Verwaltung sowohl Variante eins als auch Variante zwei weiterentwickelt und anschließend erneut den Gremien zur Beratung vorlegt.

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