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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Soziales: Wege aus der Arbeitslosigkeit zeigen

07.05.2018

Wildeshausen Gerade erst ist es wieder gelungen: Ein Teilnehmer der Übungswerkstatt hat eine Vollzeitbeschäftigung in einer Großküche erhalten. Der Mann sei unheimlich stolz und zufrieden, berichten die Praxisanleiter. „Die Integrationsquote liegt bei zehn bis 20 Prozent“, erläutert Katrin von Lany, Standortleiterin des Werkstattprojekts der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) im ehemaligen Restaurant „Zur Rampe“ in Wildeshausen. Das sei recht hoch.

Tag der offenen Tür am 25. Mai

Vielfältig ist das Programm, mit dem sich das LEB-Projekt bei einem Tag der offenen Tür am Freitag, 25. Mai, im Hotel „Zur Rampe“, Ahlhorner Straße 6a in Wildeshausen, präsentiert. Von 11 bis 14 Uhr stellen sich die Abteilungen vor. Es gibt Leckeres aus der Küche. Besucher können zudem Produkte aus der Holzwerkstatt gegen Spenden erwerben.

Am Glücksrad werden attraktive Gewinne ausgespielt. Auch für Getränke und Gegrilltes wird gesorgt. Begrüßen wird die Gäste LEB-Regionalleiterin Gabriele Vogel-Wellmann.

Vor gut einem Jahr wurde das sogenannte AGH-Projekt von LEB, dem Jobcenter beim Landkreis Oldenburg und der Unteren Naturschutzbehörde sowie der Naturschutzstiftung ins Leben gerufen. AGH steht für Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose. Viele Erfolgserlebnisse haben die anfängliche Skepsis verdrängt. „Inzwischen haben wir 25 Teilnehmende“, so die Standortleiterin. Individuell gehen die Fachleute auf die Langzeitarbeitslosen ein, die mit unterschiedlichen Erwerbsbiografien kommen. Ein wichtiges Ziel sei die Strukturierung des Arbeitstages. Es gibt eine 30-Stunden-Woche. Zwischen 8 und 14.30 Uhr wird gearbeitet. Von Lany: „Wichtig ist, wieder Arbeitserfahrungen zu sammeln.“ Die Teilnehmer, zum Teil jahrelang ohne Festanstellung, nehmen ihre Fähigkeiten wieder bewusst war und gewinnen Selbstvertrauen.

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Geschult werde in zwei Bereichen: der Kochwerkstatt und dem Bereich Holzwerkstatt/Naturschutz. Im Erdgeschoss der „Rampe“ unterrichtet Dorothea Horn die Teilnehmer in den Bereichen Hauswirtschaft und Service. So haben die Arbeitslosen im Arboretum und andernorts geerntet. Es entstanden unter anderem Löwenzahn-Gelee oder Ebereschen-Birnen-Marmelade. Auch Kürbis-Chutney findet sich in dem kleinen Verkaufsschrank im früheren Restaurant der „Rampe“. Seit Juni 2017 residiert hier das Begegnungscafé „Coffee to stay“ für Menschen mit kleinem Geldbeutel. Geöffnet ist es montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 9 bis 14 Uhr. In Handarbeit werden zudem Sammeltaschen für Aktenordner, Schlüsselanhänger aus Filz oder kleine Stofffiguren erstellt. „Die geben wir gegen eine Spende ab“, sagt Horn.

Landschaftsgärtner Peter Thiess leitet die Holzwerkstatt. Dabei wird er seit kurzer Zeit von Heiko Pape unterstützt. In Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Naturschutzstiftung wurden unter anderem Fledermausbretter und Nistkästen erstellt. „Dabei dürfen wir aber nicht als Wettbewerber zu bestehenden Betrieben auftreten“, betont von Lany. Die Truppe um Thiess kümmere sich zudem um landschaftspflegerische Tätigkeiten auf Naturschutzflächen im Kreis. „Arbeitslose brauchen Unterstützung“, wissen von Lany und Horn. Das Werkstattprojekt sei einer von vielen Wegen zurück in eine Festanstellung.

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