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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Beleuchtung markanter Punkte in Wildeshausen

08.11.2019

Wildeshausen Die Stadt Wildeshausen will ein Gesamtkonzept zur Beleuchtung markanter Punkte in der Innenstadt erstellen. Das empfahl einstimmig der Ausschuss für Stadtentwicklung, Tourismus, Sport und Kultur nach einem entsprechenden Antrag von Rainer Kolloge (UWG). Er regte eine Prioritätenliste an, bei der auch eventuelle Sanierungskosten der zu beleuchtenden Objekte berücksichtigt werden sollten.

Der Hamburger Lichtkünstler Michael Batz (68) und Lichtplaner Carsten Zieseniß (59) hatten am Mittwochabend mit Unterstützung der heimischen Firma Hoge verschiedene Objekte auf dem Marktplatz, darunter die Pumpe, probehalber beleuchtet. Licht verändere das Image einer Stadt, sei ein Wirtschaftsfaktor und schaffe neue Aufenthaltsqualität, erläuterte Batz. Er regte an, ein „Lichtgespräch“ mit den Bürgerinnen und Bürgern zu führen und im Nachhinein eine „Qualitätssatzung Licht“ auf den Weg zu bringen. Dabei betonte Batz: „Die Gesamterscheinung hat Priorität vor Einzelauftritten!“

Prioritär kann sich der Lichtkünstler, der auch schon die Hamburger Speicherstadt oder den Erbdrostenhof in Münster ins rechte Licht gerückt hat, neue Installationen auf dem Marktplatz, den Stadteingängen Huntetor und Westertor, den Brücken in Zwischenbrücken oder dem Wasserlauf in der Westerstraße vorstellen. Dabei setze er auf Minimalismus: So solle der Handlauf an der Melkerbrücke nicht stärker als ein Kerzenlicht beleuchtet werden. Optional sollte über eine andere Beleuchtung der Alexanderkirche oder eine Illumination des Stadtwalls nachgedacht werden. Zu den möglichen Kosten wollte sich Batz nicht äußern. Gegebenenfalls könnten neue Leuchtkörper auf vorhandenen Masten installiert werden.

Die Ideen stießen auf ein großes Echo: „Das ist außerordentlich professionell, was Sie hier vorstellen“, meinte Kolloge. Die Stadt solle überlegen, wo „Problemfälle“ schnell abgestellt werden sollten. Jens-Peter Hennken (CDW) sah ebenfalls Nachholbedarf. Das Thema sollte mit Fingerspitzengefühl angegangen werden. „Wenn die Anlieger nicht mitmachen, brauchen wir erst gar nicht anzufangen.“ Evelyn Goosmann (SPD) regte an, den Handels- und Gewerbeverein (HGV) mit ins Boot zu holen – etwa wenn es darum gehe, die Schaufensterbeleuchtung anzupassen. Klaus Schultze (Grüne) mahnte, die schützenswerten Gebäude zu berücksichtigen. Kreszentia Flauger (Linke) fragte in Sachen Insektenschutz nach. „In der Speicherstadt gab es noch nie so viele Insekten wie heute“, beschrieb Batz die Folgen der Illumination am Hamburger Weltkulturerbe. Er regte an, in der Dunkelheit eine bestimmte Strecke abzugehen und zunächst einmal Lichtquellen zu reduzieren.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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