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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Startschuss für „Wildeshausen 2030“

20.09.2018

Wildeshausen Selten waren sich Verwaltung und Politik so einig: „Eine klasse Sache für die Stadt“, fand Ratsherr Jens-Peter Hennken (CDW). Von einer „umfassenden Bestandsaufnahme“ sprach Rainer Kolloge (UWG). Und Matthias Kluck (SPD) appellierte an alle Parteien, zum Wohle der Stadt zusammenzuarbeiten. Bei lediglich zwei Gegenstimmen fasste der Rat am Dienstag den lange erwarteten Grundsatzbeschluss zum Entwicklungskonzept „Wildeshausen 2030“.

Zuvor hatte Christina Kuczyk vom Planungsbüro Ackers & Partner (Braunschweig) in den Fachausschüssen für Finanzen und Stadtplanung die Schwerpunkte vorgestellt, die in sieben Arbeitsgruppen erarbeitet wurden. Vorrangig sollen die Quartierskonzepte „Huntetor“ (mit Zwischenbrücken) und „Freizeit- und Naherholungsband Hunte“ umgesetzt werden. Die Liste der Ideen ist lang: Bau einer Fußgängerbrücke nahe der Herrlichkeit, eine Kanustation an der Hunte, die Ansiedlung eines Urgeschichtlichen Zentrums im ehemaligen Feuerwehrhaus oder die Profilierung der Huntestraße als „Handwerker-Meile“.

Bürgermeister Jens Kuraschinski und Daniela Baron vom Stadtmarketing machten deutlich, dass noch keine Einzelmaßnahmen beschlossen werden. Der Startschuss für das Gesamtprojekt sei Voraussetzung, um Fördermittel einwerben zu können. Baron sprach von einem „Meilenstein für Wildeshausen“.

Drittes Element im städtebaulichen Entwicklungskonzept 2030 wird die Umgestaltung des Himmelsthür-Geländes. Wie Baron sagte, beginnen hier in Kürze die Gespräche mit der Diakonie.

„Wir verstehen das als Startschuss“, so Kluck. Hartmut Frerichs (SPD) appellierte, jetzt an den Feinheiten zu arbeiten. Kolloge mahnte, den Plan nicht in der Schublade verschwinden zu lassen. „Das liegt an uns“, entgegnete Kreszentia Flauger (Linke). Der UWG ist laut Kolloge der Schutz der historischen Gebäude wichtig. Kuraschinski wies darauf hin, dass nicht alle Projekte von der Stadt umgesetzt werden müssen. Es hänge stets vom Einzelfall ab.

Der Bürgermeister machte deutlich, dass ihm „Wildeshausen 2030“ auch ein ganz persönliches Anliegen sei. „Ich bin froh, dass sich der Rat des Themas angenommen hat.“ Er wolle die knappen Personalressourcen in der Verwaltung so organisieren, dass das Entwicklungskonzept umgesetzt werden kann.

Zu Beginn der gemeinsamen Sitzung der beiden Fachausschüsse hatte Kuraschinski ein dickes Kompendium aus dem Jahr 1968 hoch gehalten. Der Titel auf dem roten Deckblatt: „Wirtschaftsstrukturplan Wildeshausen“. Dieser strategische Plan habe über Jahrzehnte geholfen, Fördermittel nach Wildeshausen zu holen. Nun gebe es die Chance, mit dem Entwicklungskonzept „Wildeshausen 2030“ die Kreisstadt nachhaltig voran zu bringen.

Stefan Idel
Redaktionsleitung
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2701

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