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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Ausschuss stimmt für Aufzug am Rathaus

09.06.2018

Wildeshausen „Halleluja!“ Dieser Stoßseufzer entfuhr der Kreisbehindertenbeauftragen Rita Rockel, als sie am Freitag erfuhr, dass nun endlich der seit vielen Jahren geforderte Aufzug für das historische Rathaus in Wildeshausen kommt. Damit ist es künftig auch Gehbehinderten möglich, den historischen Ratssaal im Obergeschoss zu erreichen, in dem neben Ratssitzungen viele kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

Eine erste Notlösung war im Frühjahr 2017 die Anschaffung eines mobilen Treppensteigers gewesen. Damit können Gehbehinderte von einer Begleitperson nach oben bugsiert werden.

Für den am Donnerstag vom Bauausschuss einstimmig empfohlenen Einbau eines Fahrstuhls veranschlagt die Verwaltung maximal 200 000 Euro. 50 000 Euro werden durch Fördermittel gedeckt, wie Fachbereichsleiter Hans Ufferfilge erläuterte.

Um den Forderungen des Denkmalschutzes nachzukommen, wird der Fahrstuhl zwischen dem Rathaus und dem Kaufhaus Schnittker am Markt installiert, wo er die Optik des Gebäudes am wenigsten stört.

Der Fahrstuhl, für den 80 000 Euro anfallen, wird eine Überdachung samt Windschutz aus Glas haben und mit 1,84 Meter relativ breit sein. Mit 2,25 Metern Länge wird auch Platz für eine Begleitperson vorhanden sein. „Die Spielmöglichkeiten sind begrenzt, aber wir kriegen das hin“, freute sich Ufferfilge. Um Missbrauch auszuschließen, soll eine Benutzung nur bei Veranstaltungen möglich sein. Nachbar Johannes Lenzschau vom Kaufhaus Schnittker ist laut Ufferfilge zeitig ins Boot geholt worden und unterstützt das Projekt.

Aus dem Aufzug wird man über den Technikraum, der in diesem Zuge ebenfalls grundlegend saniert werden muss, in den Rathaussaal gelangen. „Denken Sie auch an all die Veranstaltungen, die anlässlich des Stadtjubiläums 2020 wohl ganzjährig dort stattfinden werden“, warb Ufferfilge engagiert für eine zügige Umsetzung des Projekts.

Dem schlossen sich die Ausschussmitglieder ohne Ausnahme an. Nun ist es am Verwaltungsausschuss, die Verwaltung mit dem Fahrstuhleinbau zu beauftragen.

Dass nun alles ganz schnell geht, hofft auch Rita Rockel. Sie mahnt jedoch gleichzeitig, dass weitere Schwachstellen bleiben. Eine davon sei das ebenfalls unter Denkmalschutz stehende Kopfsteinpflaster auf dem Marktplatz. Auch hier müsse man noch einmal mit dem Denkmalschutz sprechen, um zumindest bei Veranstaltungen oder dem Wochenmarkt eine Lösung zu finden, die für alle praktikabel sei.

Uta-Maria Kramer
Wildeshausen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2703

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Schnittker am Markt

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