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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Zwischenbrücken wird „Hunte-Venedig“

05.03.2019

Wildeshausen Geht es nach den Pielepoggen und den Verantwortlichen im Rathaus, stehen der Wildeshauser „Vorstadt“ Zwischenbrücken goldene Zeiten bevor. Wolfgang Däubler, ehrenamtlicher Stellvertreter von Bürgermeister Jens Kuraschinski, sprach gar vom „neuen Venedig an der Hunte“. Wenn der Umbau des alten Feuerwehrhauses zum Urgeschichtlichen Zentrum erfolgt, fließen im Rahmen des Projekts „Zukunft Stadtgrün“ reichlich Fördermittel Richtung Zwischenbrücken, kündigte Thomas Eilers, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, an.

Am Rosenmontag war erneut eine elfköpfige Abordnung der Pielepoggen, der Bewohner von Zwischenbrücken, im historischen Rathaus zu Gast – mit einigen Verbesserungsvorschlägen im Gepäck. Zunächst wurde aber traditionell die Amtsnachfolge geregelt: Christoph Schlüter (28), Altbürgermeister von Zwischenbrücken, dankte ab und übergab sein Amt an Jürgen Luthardt. Neuer Jungbürgermeister ist Dr. Guido Heesch. Der 51-jährige Zahnarzt wird im kommenden Jahr die Bürgermeisterkette der Pielepoggen übernehmen.

Eilers berichtete, dass zahlreiche Forderungen umgesetzt wurden. So gebe es einen neuen Platz für die „Liebesschlösser“, die bislang an der Huntebrücke befestigt waren. Die Glascontainer am Mühlendamm sollen auf den Rewe-Parkplatz versetzt werden. Durch den Vertrag der Stadt mit der Bremer SWB-Gruppe sei zudem sichergestellt, dass defekte Straßenlaternen rasch repariert würden. Die von den Pielepoggen seit langem geforderte Beleuchtung der Huntebrücke könne ins Programm „Zukunft Stadtgrün“ aufgenommen werden, erklärte Eilers.

„Zwischenbrücken ist gut aufgestellt“, bedankte sich Luthardt für die prompte Erledigung. Die Geschwindigkeitsmessanlage in Zwischenbrücken zeige bereits Wirkung: „Die Raserei ist weniger geworden.“ Helmut Rang regte an, die Pflasterung der Landkrone ins Straßensanierungsprogramm aufzunehmen. Dort drückten die Baumwurzeln bereits den Asphalt hoch. Auch einige Straßenlaternen würden fehlen. Rang meinte, beide Brücken in Zwischenbrücken müssten in den Fokus genommen werden. Während Däubler vom „neuen Venedig“ sprach, fügte Luthardt scherzend an: „Dann sollten wir die Hunte für die Ozeanriesen ausbaggern.“ Die Huntebrücken lagen auch Bodo Hentemann am Herzen. Mittlerweile gebe es sieben Stück im Stadtgebiet. Sie sollten Namensschilder erhalten. Auch wuchere die Stadt zu wenig mit einem großen Pfund: dem Pestruper Gräberfeld. Hentemann schlug vor, den Kreisel an der Visbeker Straße zum Wegweiser Richtung Gräberfeld umzugestalten – vielleicht mit Gräsern und Steinen oder Schäfer- und Schafe-Figuren.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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