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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bislang nur 120 Elektroautos im Landkreis

09.06.2018

Wildeshausen 9,7 Tonnen Kohlendioxid hat jeder Bewohner des Landkreises Oldenburg 2012 in die Luft gepustet. Im Jahr 2030 sollen es nur noch 6,8 Tonnen CO2 sein. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, betonte die Kreis-Klimaschutzbeauftragte Monika Schöne vor dem Struktur- und Wirtschaftsausschuss des Landkreises. Im nächsten Jahr überprüfe ein Institut, ob der Kreis die ambitionierten Etappen in Sachen Klimaschutz erreicht.

Die Zwischenbilanz der Klimaschutzbeauftragten fiel durchweg positiv aus. Insgesamt 69 Einzelmaßnahmen in sechs „Handlungsfeldern“ will der Landkreis durchführen; 26 befinden sich bereits in der Umsetzung. Als Beispiele nannte Schöne:
 350 Beratungen wurden im Rahmen der Kampagne „clever heizen“ durchgeführt.
In Kooperation mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und dem Kreislandvolkverband Oldenburg wurden zehn Vorträge in Sachen „Klimaschutz“ durchgeführt. In den Betrieben fanden 41 Beratungen statt. Der Landkreis gehört zu den Siegern des Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune“.
 Die Zahl der öffentlichen Elektro-Ladesäulen ist von sechs (2014/2015) auf inzwischen 82 gestiegen. Allerdings seien derzeit nur rund 120 E-Autos im Landkreis gemeldet. Weitere E-Ladestationen werden in den Gemeinden Dötlingen, Dünsen, Ganderkesee und Kirchseelte sowie an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Wildeshausen aufgebaut. Noch sei aber unklar, wann die elektrisch betriebenen Bürgerautos für diese Orte zur Verfügung stehen.
 Im Zusammenarbeit mit dem Regionalen Umweltzentrum (RUZ) wird ein Energie- Sparprogramm an Schulen durchgeführt. In der Kantine des Kreishauses gibt es keine Coffee-to-go-Becher mehr. Außerdem wurden in der Tiefgarage des Kreishauses Ladestationen für E-Autos installiert, wie Schöne berichtete.

Eduard Hüsers (Grüne) war es wichtig, dass eine Zwischenbilanz gezogen wird, um gesicherte Zahlen zu erhalten. „Eine Stellschraube ist die Landwirtschaft“, sagte er. Hier würden die Klimaschutzmaßnahmen bislang nicht ausreichen. Sonja Plate (CDU) warnte davor, permanent auf der Landwirtschaft herumzuhacken. Schon heute würden die Bauern einen großen Beitrag zum CO2-Abbau leisten.

Dr. Reinhold Schütte (Grüne) mahnte mehr Anreize für E-Ladestationen und E-Autos an. Dagegen fragte sich Andrea Oefler (SPD), ob das Verhältnis von 82 Stationen zu 120 E-Autos im Kreis stimme. Aus Sicht von Landrat Carsten Harings ist es gelungen, seit dem Herbst 2015 mit dem wichtigen Projekt „Spotlights“ zu setzen. Bis zum 1. September muss der Kreis einen Antrag für die weitere Förderung bis August 2020 stellen. Die Verwaltung zeigte sich zuversichtlich, dass grünes Licht aus Berlin kommt. 65 Prozent der Personal- und Sachkosten übernimmt der Bund.

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Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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