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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Mehr Erlebnisse im Stadtwald

23.08.2018

Wildeshausen Der Waldlehrpfad in der Lehmkuhle und das Arboretum am Nordring in Wildeshausen sollen durch einen gut ausgeschilderten Wanderweg miteinander verbunden werden. Diesen Vorschlag haben die Ortsgruppe Dötlingen/Wildeshausen im Naturschutzbund (Nabu) und die Initiative „Natürlich Wildeshausen“ in die politische Beratung eingebracht. „Aus dem Waldlehrpfad soll ein Walderlebnispfad werden“, so Matthias Kluck von „Natürlich Wildeshausen“.

Die Lehmkuhle stand am Mittwoch im Blickpunkt der Waldbegehung von Vertretern aus Rat und Stadtverwaltung. Bezirksförster Michael Feiner machte deutlich, dass eine behutsame Durchforstung des Eichenbestandes erfolgen sollte. So sei es ratsam, den schnell wachsenden Bergahorn zu entnehmen, der die jungen Eichen behindere. In der Vergangenheit seien einige Pappeln gefällt worden. In diesem Winter soll eine gut ein Hektar große Fläche mit Eichen durchforstet werden.

Hartmut Frerichs (SPD) und andere Ratsvertreter wiesen darauf hin, dass der Lehmkuhlenwald bei Familien wie Kindergärten beliebt sei. Gudrun Brockmeyer und Jens-Peter Hennken (beide CDW) fragten nach der Sicherheit auf den Wegen. Es werde alles getan, um die Verkehrssicherheit auf den Wegen zu gewährleisten, betonte Feiner. Er stellte zugleich klar: „Das ist hier kein Spielplatz.“

Wolfgang Pohl (Nabu) regte an, mehr Werbung für den Waldlehrpfad zu machen. So solle der Flyer aktualisiert und öffentlich ausgelegt werden. Er riet zudem, weitere Nistkästen anzubringen und ein Insektenhotel aufzustellen. Die vorhandenen Schilder (Bild) könnten gesäubert und neue Hinweistafeln, etwa zur Vogelpopulation, aufgestellt werden. Aus Sicht Brockmeyers sollten die Schilder niedriger angebracht werden.

Feiner ging zudem auf den trockenen Sommer ein. Die Schäden in den Waldbeständen werden erst im nächsten Frühjahr voll zu erkennen sein, so der Förster. Fakt sei, dass die Bäume, insbesondere auf Sandböden, unter „Trockenstress“ litten. Das werde man auch an den kleineren Jahresringen ablesen können.

Im Rahmen der Tour sahen sich die Rats- und Verwaltungsvertreter auch eine gut 3,2 Hektar große Ausgleichsfläche in der Bauernmarsch an. Dort soll ein Sumpfgebiet entstehen – ganz in der Nähe zur Hunte. Noch im Herbst beginnen die Abgrabungen, so Baudezernent Manfred Meyer. Der Bodenaushub soll für die Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes im Krandel genutzt werden. Für as Projekt stehen 122 000 Euro im Haushalt bereit.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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