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Aktualisiert vor 14 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Maschinenbauer Schade investiert kräftig

04.05.2019

Wildeshausen Große Freude bei der Firma Schade in Wildeshausen: Das Maschinenbauunternehmen besteht 50 Jahre und steht vor großen Investitionen. Am Freitag überbrachte Dr. Niels Kämpny, Abteilungsleiter Industrie und maritime Wirtschaft im niedersächsischen Wirtschaftsministerium, einen Förderbescheid in Höhe von 507 600 Euro an Geschäftsführer Dirk Schade. Daran nahmen auch seine Eltern und Firmengründer Kurt und Josefa Schade teil, die 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Gäste.

Investition von 2,5 Mio.

„Wir hoffen, dass wir die Baugenehmigung in vier Wochen auf dem Tisch haben und starten können“, sagte Dirk Schade. Rund 2,5 Millionen Euro fließen in eine moderne Schlosserei und eine neue CNC-Werkzeugmaschine, um das Familienunternehmen so für Kunden und Mitarbeiter noch attraktiver zu machen. Im Rahmen der einzelbetrieblichen Investitionsförderung wird das Vorhaben zu 20 Prozent vom Land Niedersachsen bezuschusst. „Ich freue mich grenzenlos. Möglich wurde diese Entwicklung auch durch mein tolles Team“, so Schade.

Um die neue Halle bauen zu können, werden an der Visbeker Straße das elterliche Wohnhaus sowie die erste Halle des Unternehmens abgerissen. Laut Geschäftsführer Dirk Schade ist die bisherige Produktionsfläche angesichts der positiven Geschäftslage zu gering, um in allen Leistungsbereichen logistisch optimal und möglichst effizient arbeiten zu können: „Nur mit einer technisch hochmodernen Schweißerei und reibungslosen Arbeitsprozessen ist deutscher Stahlbau heute noch konkurrenzfähig.“

Die neue, 900 Quadratmeter große und zwölf Meter hohe Schweißerei werde mit schweren Brückenkränen und eingelassenen Bodenschienen für die flexible Positionierung von Arbeitstischen ausgerüstet. An den hellen und ergonomisch eingerichteten Schweißplätzen sorge modernste Absaugtechnik für ein angenehmes Arbeitsklima. Ein Solardach und Anlagen zur Wärmegewinnung aus Druckluft garantierten der Halle eine nachhaltige Energiebilanz.

Durch den Neubau sollen letztlich der gesamte gewerbliche Unternehmensbereich optimiert und interne Arbeitsabläufe effizienter werden. Die räumliche Erweiterung bietet mehr Lagerplatz und erlaubt eine verbesserte Logistik. Entscheidend sei jedoch die Möglichkeit, für Bestands- und Neukunden im Stahlbau und der Zerspanung größere Bauteile als bisher kostengünstig und in kürzeren Durchlaufzeiten fertigen zu können.

Flexible Mehrzweckhalle

Die bisherige Schweißerei wird zur flexiblen Mehrzweckhalle umgebaut: Sie bietet Platz für eine größere Montageabteilung. Der Inbetriebnahme von Baugruppen und Anlagen soll künftig ein höherer Stellenwert zukommen. „So können wir Kunden in Zukunft die gesamte Prozesskette aus Stahlbau, Zerspanung und Komplettmontage in ausgewogenerem Verhältnis anbieten“, erklärte Schade. Es können Großbauteile mit bis zu 25 Tonnen Gewicht gefertigt werden.

Außerdem soll in der bestehenden Halle eine zusammenhängende Ausbildungswerkstatt mit verschiedenen Fräs- und Drehmaschinen für die CNC-Ausbildung eingerichtet werden. Dirk Schade ist sich sicher: „Durch die Schaffung eines zentralen Ausbildungsbereiches wird sich die Qualität unserer Ausbildung nochmals steigern.“ Angestrebt wird im gleichen Zug auch der Ausbau des eigenen Ausbildungsangebotes: Zusätzlich zu Industrie- und Zerspanungsmechanikern sollen mittelfristig auch angehende Mechatroniker ausgebildet werden.

Neben dem Bau der neuen Schweißhalle stellt die Anschaffung einer neuen CNC-Werkzeugmaschine die zentrale Investition dar. Die Maschine wird benötigt, um in Kooperation mit dem Landmaschinenhersteller Krone die Kernkomponente für die nachhaltige energetische Weiterverwertung von Stroh zu Pellets herzustellen. „Mit dem entsprechenden Prototypenbau befassen wir uns schon seit fünf Jahren, jetzt gehen wir damit in die Vorserie und freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit“, berichtete Schade. Die Grundlage dafür bilde der Aufbau einer prozesssicheren CNC-Fertigung für Großbauteile. „Wir freuen uns über die Chance, Teil eines Netzwerkes zu werden, das eine nachhaltige energetische Nutzung von Stroh umsetzt“, sagte Schade.

Vater hat Basis gelegt

Die Standorterweiterung sieht der Geschäftsführer und Ingenieur als logische Folge der Veränderungsprozesse, die sein Vater Kurt Schade, die Mitarbeiter und er im Laufe der Firmengeschichte bereits umgesetzt haben: „2019 hat für uns einiges zu bieten. Wir schaffen die Basis für weiteres, gesundes Wachstum.“

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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