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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Erschwerter Weg zur Sanierung

05.07.2019

Wildeshausen Die aktuellen Förderbedingungen für den ländlichen Wegebau in Niedersachsen: Vor diesem Hintergrund hatte auf Initiative des Landvolks Bürgermeister Jens Kuraschinski kürzlich zu einem Austausch mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley (Garrel) ins Wildeshauser Stadthaus eingeladen.

Viele landwirtschaftlich genutzte Wege in der Wildeshauser Landgemeinde sind sanierungsbedürftig. Dabei hofft der örtliche Landvolkverband auf Unterstützung des Landes Niedersachsen. „Allein sind wir kaum in der Lage, die notwendigen Mittel für eine Sanierung dieser Wege aufzubringen“, erklärte Franz-Josef Dasenbrock, der Vorsitzende des Landvolkverbands Wildeshausen. „Leider wurden die Anforderungen zur Aufnahme in den ländlichen Wegebau in den letzten Jahren deutlich verschärft, so dass die Sanierungen gerade kleinerer Wegeabschnitte, wie wir sie in Wildeshausen vielfach haben, kaum eine Chance besitzen, gefördert zu werden.“ Hinzu komme der recht hohe Aufwand für die Antragstellung und die Durchführung der Maßnahme.

Kuraschinski: „Die Stadt Wildeshausen besitzt ebenfalls Wirtschaftswege, die in die Jahre gekommen sind und dringend erneuert werden müssen. Leider passen die jetzigen Richtlinien nicht auf die örtlichen Gegebenheiten. Wir besitzen vielfach kleinere und kürze Wegeabschnitte ohne überregionale Erschließungsfunktion, die förderrechtlich leider nicht berücksichtigt werden können.“

Der Landtagsabgeordnete Bley unterstützt das Ansinnen von Stadt und Ortslandvolk. „Stadt und Realverbände sollten nichts unversucht lassen, durch eine aktive Antragstellung bei den zuständigen Behörden zu dokumentieren, dass es nach wie vor auch Wege gibt, die ausbauwürdig, aber eben nicht förderfähig sind. Außerdem werde ich versuchen, die geschilderten Belange in die Beratung der Fachgremien einzusteuern“, so der CDU-Politiker.

Tenor des Treffens war ebenso, dass der Aufwand für eine Antragstellung dringend „entbürokratisiert“ werden muss. „Der Aufwand für einen Antrag darf nicht dazu führen, generell von einer Antragstellung abzusehen“, so der Bürgermeister.

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