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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Hellere Zeiten für Wildeshausen

24.02.2018

Wildeshausen Sie haben in den vergangenen Jahren für viel Ärger in Wildeshausen gesorgt: über längere Zeit nicht funktionierende Laternen, die teilweise fast komplette Straßen im Dunkeln liegen ließen (die NWZ berichtete). Ob – wie zuletzt im Januar – an der Westerstraße, am Westring, in der Breslauer Straße oder direkt beim Stadthaus: Immer wieder blieben die Lampen aus. Im Dezember hatte gar ein Kurzschluss dazu geführt, dass in Teilen von Wildeshausen die Beleuchtung komplett ausfiel.

Wenn es nach dem Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt geht, sollen solche Szenarien bald der Vergangenheit angehören. Engagiert hatte zuvor Baudezernent Manfred Meyer dafür geworben, dass ein privater Betreiber die Straßenbeleuchtung übernimmt. Ein entsprechender Vertrag würde über 20 Jahre laufen und neben der umfassenden Erneuerung auch die Instandhaltung sowie die Energiekosten umfassen. In den ersten zwei Jahren würden alle Lichtpunkte auf moderne Lampen mit LED umgestellt und die Standsicherheit der Träger überprüft. Kosten würde ein derartiger Vertrag 4,4 Millionen Euro.

Alternativ dazu schlüge eine Betriebsführung durch die Stadt für die nächsten 20 Jahre mit rund 4,85 Millionen Euro zu Buche. Nicht eingerechnet wären darin die Personalkosten sowie die Kosten der Prüfungen. Hinzu kommen die Probleme der Verwaltung, fachkundiges Personal für die zeitnahe Reparatur von defekten Leuchten zu finden.

SPD-Ratsherr Walter Panschar konnte sich mit der vom Bauamt angeregten Umstellung direkt anfreunden: „Wenn in drei Straßen insgesamt 21 Leuchten kaputt sind, läuft was falsch.“ Schlechter kann das ja mit der Neuregelung nicht werden.“ Auch der CDU-Vorsitzende Wolfgang Sasse meinte, „dass wir ständig Probleme mit der Beleuchtung haben und mit dem geplanten Vorgehen jetzt auch die Verwaltung entlasten können“. „Lieber heute als morgen“ wollte gar Stephan Diekmann (SPD) umstellen.

Mit ihren Zweifeln, ob man sich wirklich so lange festlegen solle und ob ein privater Betreiber tatsächlich günstiger sei, konnten sich UWG und Piraten letztlich nicht durchsetzen.

Gegen ihre drei Stimmen wurde abschließend empfohlen, dass die Verwaltung einen Betreibervertrag für die Straßenbeleuchtung über 20 Jahre ausschreibt.

Angst vor den Kosten müssen die Anwohner, an deren Straßen die Leuchten ausgetauscht werden, übrigens zunächst nicht haben. Die Erhebung der Beiträge soll solange zurückgestellt werden, bis an den betroffenen Straßen weitere Teile wie Gehwege oder Fahrbahnbeläge ausgebaut werden. Dann allerdings würde die verbesserte Beleuchtung abgerechnet.

Uta-Maria Kramer
Wildeshausen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2703

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