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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Verkehr In Wildeshausen: Heftiger Widerstand gegen die „Sonntags-Sperrung“

27.02.2019

Wildeshausen Gastronomie und Kaufleute wehren sich gegen die von der SPD ins Gespräch gebrachte Sperrung der Wildeshauser Innenstadt für Kraftfahrzeuge jeweils sonntags zwischen 10 und 20 Uhr. Mit dem Thema befasst sich der Wildeshauser Stadtrat in seiner Sitzung an diesem Donnerstag, 28. Februar, ab 17 Uhr im Rathaus.

„Uns berührt besonders, dass die Politik nicht mit den betroffenen Café-Betreibern, Bäckern und Gastronomen gesprochen hat“, sagt Johannes Lenzschau, Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins (HGV), auf Anfrage der NWZ. Der HGV habe das getan. Das Ergebnis: „Sie wehren sich vehement gegen den Vorschlag!“ Die Stadt wäre am Sonntag wie ausgestorben, verweist Lenzschau auf die Erfahrungen in anderen Kleinstädten. Bereits ein 1996 in Wildeshausen durchgeführter Modellversuch mit einer Sperrung der Innenstadt für Kraftfahrzeuge am Wochenende sei „desaströs“ ausgefallen. Auch UWG-Ratsherr Heiner Spille hatte (wie berichtet) in der Sitzung des Fachausschusses darauf hingewiesen.

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Der HGV-Vorsitzende betont, eine Sperrung am Sonntag würde weniger den örtlichen Einzelhandel oder die „Billig-Backshops“ treffen, sondern vielmehr die alteingesessenen Handwerksbetriebe. „Es gibt Bäcker und Gastronomen, die bilden aus und beschäftigen viele Mitarbeiter. Deren Existenz steht auf dem Spiel.“ Umso trauriger sei es, dass vor der Antragstellung nicht mit den Betroffenen geredet worden sei.

Lenzschau verwahrt sich gegen Vorwürfe, die Vertreter einer „offenen“ Innenstadt seien in „dem Denken von gestern“ verhaftet. Genau das Gegenteil sei der Fall. Nach einer aktuellen Studie des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE) dienen 75 Prozent der Besuche in der Innenstadt dem Einkauf. Der HDE weist auf die hohe Bedeutung der städtischen Infrastruktur hin.

Lenzschau bedauert, dass es leider bis heute für die Wildeshauser Innenstadt kein Parkleitsystem gebe, um die Autofahrer besser zu lenken.

Der HGV setzt sich nach den Worten Lenzschaus für Tempo 30 und der Rechts-vor-links-Regel in der Innenstadt ein. Es sei beispielsweise ein Unding, dass allein auf der Strecke von der Kaiserstraße bis Zwischenbrücken sieben Tempo-30-Schilder gezählt werden. Ein grundsätzliches Tempo 30 in der Innenstadt diene nicht nur der Verkehrsberuhigung, sondern auch der Sicherheit. Lenzschau: „Am Westring ereignen sich übrigens mehr Unfälle als in der Innenstadt.“

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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