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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Verkehr In Wildeshausen: „Sonntags-Sperrung“ der City ist nun doch vom Tisch

01.03.2019

Wildeshausen Die von der SPD ins Gespräch gebrachte testweise Sperrung der Wildeshauser Innenstadt für Kraftfahrzeuge jeweils sonntags zwischen 10 und 20 Uhr ist vom Tisch. Die Abstimmung im Rat endete am Donnerstagabend mit einem Patt: 14 zu 14 Stimmen. Damit fand der Antrag keine Mehrheit.

SPD-Fraktionschef Stephan Dieckmann hatte den Vorstoß seiner Fraktion modifiziert: Danach sollte die Testphase zwischen Verwaltung und Handels- und Gewerbeverein (HGV) erst abgesprochen werden. „Die Westerstraße ist bereits an 60 Tagen im Jahr gesperrt. Es sollen nur wenige Tage dazu kommen.“

Matthias Kluck (SPD) meinte, es gehe darum, Wildeshausen zu einer Bühne für Vereine zu machen. Er habe bereits mit der Band Brainstorming und dem SC Wildeshausen gesprochen, die gern auftreten wollten. Die CDU konnte sich mit dem modifizierten Antrag anfreunden. Schließlich stehe hier nicht eine Fußgängerzone zur Debatte, so Wolfgang Sasse. Er forderte, schnell das Verkehrsentwicklungskonzept fortzuschreiben. Klaus Schultze (Grüne) meinte, Eiscafés würden von der Sonntagssperrung profitieren.

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Stephan Rollié (CDW) dagegen sagte, der Antrag führe zum „Tod der Innenstadt“. Schon heute sei es möglich, die Innenstadt für Konzerte temporär zu sperren. Unter Hinweis auf einen gescheiterten Modellversuch vor 23 Jahren sprach Rainer Kolloge (UWG) von einem „Rohrkrepierer“. Erneut werde „eine Sau durchs Dorf getrieben“. Er sei nicht für ein Auto-, sondern für ein Sauenverbot.

Jens-Peter Hennken (CDW) sagte: „Wir brauchen nicht das Internet, um die Stadt kaputt zu machen. Das schaffen wir allein.“ Hermann Hitz (UWG) machte die Zugeständnisse am Westring für die Probleme verantwortlich. „Die Zeche zahlen die Handwerksbetriebe der Innenstadt“. Heiner Spille (UWG) warnte davor, die Menschen zu bevormunden.

Es werde niemand gezwungen, sein Eis in einer Straße zu essen, in der Autos fahren. Ein Kompromissvorschlag von Arne Peters (FPD) fand ebenso keine Mehrheit wie der Antrag des parteilosen Ratsherrn Karl Schulze Temming-Hanhoff, der verlangte, dass die Verwaltung alle alten Gutachten aus der Schublade holen sollte. Zahlreiche Kaufleute und Handwerker verfolgten die Debatte im Stadtrat.

Zu Beginn der Sitzung wurde Sven Debicki (UWG) als Ratsherr verpflichtet. Der 42-jährige Polizist folgt Thomas Johannes, der im letzten Jahr verstorben ist. Debicki gehörte dem Rat bereits von 2014 bis 2016 an. Damals war er für Markus Grünloh nachgerückt, der sein Mandat aus beruflichen Gründen abgab.

Lesen Sie auch: Verkehr in Wildeshausen – Heftiger Widerstand gegen die „Sonntags-Sperrung“

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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