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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Neue Büros für 450 000 Euro

21.10.2017

Wildeshausen Rund 450 000 Euro soll der Umbau der Läden im Wildeshauser Stadthaus zu Mitarbeiterbüros kosten. Diese Baumaßnahme, die nächstes Jahr starten soll, sorgte am Donnerstag für einige Diskussionen im Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt. „Wir haben chronischen Platzmangel und können unsere Mitarbeiter nicht mehr adäquat unterbringen“, begründete Bürgermeister Jens Kuraschinski das Vorhaben. Das betreffe vor allem den Fachbereich Soziales. Hier müsse man derzeit auf den Keller ausweichen, ergänzte Baudezernent Manfred Meyer.

Da passt es, dass die schon beim Bau des Stadthauses 1990 als Reserveflächen vorgesehenen Läden bald leer stehen werden. Der Mietvertrag mit der Fahrschule läuft Ende des Jahres aus, der Mietvertrag mit dem Friseur im Sommer 2018. Entstehen sollen in den bisherigen Läden insgesamt sieben Büros sowie ein kleiner Wartebereich.

Der Umbau und die Erweiterung der Fahrschule wird (inklusive des Schließens der Laubengänge und der aufwendigen Fundamentierungsarbeiten) mit 270 000 Euro zu Buche schlagen. Der Umbau des Friseursalons kostet 95 000 Euro.

Darüber hinaus ist geplant, im Lichthof des Gebäudekomplexes einen 39 Quadratmeter großen Multifunktionsraum zu bauen. Hierfür werden nochmals 89 500 Euro veranschlagt. Diese Mittel sollen aber erst für 2019 eingeplant werden.

Einen direkten Zugang erhält zudem das Standesamt, das ebenso wie die Wohngeldstelle bereits im Sommer 2016 in die verwaisten Räumlichkeiten des ehemaligen Ratscafés gezogen war. Der damalige Umbau der 80 Quadratmeter großen Fläche hatte knapp 88 000 Euro gekostet.

„Mein lieber Kuraschinski“, entfuhr es dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Sasse angesichts der neuerlichen Kosten von 470 000 Euro. Der Bürgermeister konnte dies nachvollziehen, verwies jedoch auf die Unumgänglichkeit der Maßnahme.

Auch die von Marko Bahr (FDP) angeregte Anmietung von Räumlichkeiten fand keine Zustimmung. „Es ist immer besser, ein Haus zusammenzuhalten“, betonte Kuraschinski. Einstimmig wurde die Maßnahme schließlich dem Finanzausschuss für die Veränderungsliste zum Haushalt 2018 ff. empfohlen.

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