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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kirchenausschuss stimmt Verkauf zu

04.08.2018

Wildeshausen Der Kirchenausschuss der katholischen Gemeinde Sankt Peter Wildeshausen hat dem Verkauf der Villa Knagge samt Grundstück zugestimmt. Das teilte Kirchenprovisor Bernhard Kramer auf NWZ-Nachfrage mit. Der Vertrag sei nun ans Bischöflich Münstersche Offizialat Vechta und an Domkapitel des Bistums Münster weitergereicht worden. Das sei erforderlich, wenn der Vertrag eine bestimmte Summe übersteige.

Für wie viel Geld die Villa Knagge (Ahlhorner Straße) an das Unternehmen Getränke Nordmann verkauft wird, darüber schweigen sich alle Seiten aus. Die Stiftung Johanneum, die 1973 durch einen Erbpachtvertrag mit der katholischen Kirchengemeinde Sankt Peter Besitzerin des denkmalgeschützten Gebäudes wurde, bezifferte die notwendigen Erhaltungs- und Renovierungsarbeiten auf zwei Millionen Euro. Nordmann will das Gebäude sanieren und zu einem Braugasthaus umbauen.

Das Geld, das die Kirchengemeinde für die Villa Knagge samt Grundstück erzielt, muss sie nach Aussagen von Kramer wieder anlegen oder investieren. „Das war aber nicht meine Motivation, dass ich der Stadt vorgeschlagen habe, für sie eine Grundschule zu bauen“, erklärt der Kirchenprovisor. Das Geld würde für einen Schulneubau nicht ausreichen, wäre aber ein Teil der Finanzierung.

Ins Spiel gebracht hatte Kramer ein unbebautes kirchliches Grundstück an der Ahlhorner Straße neben dem Kindergarten Knaggerei und der Villa Knagge. Es reicht bis zur Krandelstraße.

Kramer hat stets betont, dass es keine Rolle spiele, ob dort eine katholische Grundschule oder eine für Schüler aller Bekenntnisse gebaut würde. Ihm gehe es darum, der Stadt bei der Lösung ihrer Raumprobleme zu helfen.

Die Reaktionen auf seinen Vorschlag seien durchweg positiv gewesen. Auch der Kirchenausschuss habe Zustimmung signalisiert.

Laut Beschlusslage arbeitet die Stadt weiterhin an einer Rückübertragung der kreiseigenen Hunteschule. Sollte das scheitern, müsste die Stadt einen neuen Weg beschreiten. Kramer hatte bei seinem Vorschlag von einer zwei- oder dreizügigen Grundschule plus Sporthalle gesprochen. Nach jüngsten Berechnungen müsste die Stadt für einen zweizügigen, ganztagstauglichen Schulneubau mit einer Einfeldsporthalle und Hort 9,2 Millionen Euro berappen.

Christoph Koopmeiners
Wildeshausen/Dötlingen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2705
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