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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Autobahnmeisterei Wildeshausen: Leiter geht in Pension

26.10.2018

Wildeshausen /Vossberg Die Staus auf der Autobahn 1 kennt Horst Behrmann nicht nur von den Videobildern auf den Monitoren in seinem Büro. Nicht nur einmal steckte der Leiter der Straßen- und Autobahnmeisterei Wildeshausen auf dem Heimweg selbst im Stau. „Auf den Monitoren sah die Verkehrssituation meistens noch gut aus, als ich dann unterwegs nach Hause war, stand ich plötzlich auch im Stau, weil sich mal wieder ein Unfall ereignet hatte.“ Doch damit ist jetzt Schluss. Nach 40 Jahren als Leiter der Autobahnmeisterei – im Jahr 2000 kam die Straßenmeisterei hinzu – geht er in Pension. An diesem Freitag wird er von seinen 36 Kollegen verabschiedet.

Dabei ist Horst Behrmann inzwischen 66 Jahre alt. „Ich hatte einen Antrag auf Verlängerung gestellt“, erzählt der Bauingenieur aus Schwarme in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen. „Es hat mir halt Spaß gemacht.“ Am 50. Dienstjubiläum schrammt er knapp vorbei. Am 8. November wäre es soweit gewesen.

Nach eigenem Bekunden verlässt Behrmann eine gut aufgestellte Autobahn- und Straßenmeisterei. „Der Betrieb ist in den vergangenen Jahren runderneuert worden“, sagt er und nennt als Beispiel die Salzhalle samt Förderanlage auf dem Gelände in Vossberg direkt an der Autobahnanschlussstelle Wildeshausen-Nord.

Behrmanns Team kümmert sich um 75 Autobahnkilometer inklusive Auf- und Abfahrten zwischen Cloppenburg und Brinkum auf der A 1, das Dreieck Delmenhorst und Stuhr auf der A 28 und den Abschnitt Ahlhorner Dreieck bis zur Anschlussstelle Ahlhorn. Hinzu kommen mit der Straßenmeisterei 150 Kilometer in der Stadt Wildeshausen und der Samtgemeinde Harpstedt.

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Die Autobahn- und Straßenmeisterei ist ein 24-Stunden-Betrieb. Die wichtigste Regel für die Straßenwärter bei Arbeiten auf der Autobahn oder andernorts ist die Eigensicherung. Dass das nicht immer ausreicht, musste Horst Behrmann in seinem Berufsleben mehrfach als bittere Erfahrung verbuchen. 2011 verstarben zwei Kollegen bei einem Unfall auf der A 1 zwischen Stuhr und Brinkum, 1991 kam ein Kollege in einer Baustelle direkt an der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord ums Leben. Zudem gab es über die Jahre immer mal wieder verletzte Kollegen.

Als Pensionär schaut Horst Behrmann in eine offene Zukunft. „Ich muss mir noch eine Aufgabe suchen.“ Abwechslung beschert ihm sicherlich seine Familie. Zudem ist er Werder-Fan. „Am 1. Dezember gegen die Bayern bin ich wieder im Weserstadion“. Von Haus aus ist Behrmann aber Handballer. Er war Spieler und Trainer. Und dann ist das ja noch ein weiteres Hobby: Motorradfahren. Doch mit seiner Maschine meidet er die Autobahn und genießt lieber die Landstraße.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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