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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Neue Spielhalle in ehemaliger Schlachterei

16.07.2019

Wildeshausen Seit Jahren war hier eine Schlachterei ansässig. Doch zuletzt stand das Gebäude an der Wildeshauser Immelmannstraße, einer Stichstraße des Westrings, leer. Doch nun hat sich ein neuer Mieter gefunden: Reelf Berding (72) hat eine Teilfläche gepachtet und hier am Wochenende eine Spielhalle eröffnet. „Löweness“ lautet der klangvolle Name für das Freizeitvergnügen. Die Konzession für den Betrieb einer Spielothek an diesem Platz habe er zum 1. Juli erhalten.

Zuvor hat der heimische Gastronom („Kayserhaus“) allerdings kräftig investiert. Eine Zwischenwand wurde eingezogen, neue Toiletten wurden eingebaut, ebenso Akustikdecken, neuer Fußbodenbelag und Mobiliar. „Da war nur die nackte Außenhaut des Gebäudes“, erzählt er. Berding strich die Wände in erdfarbenen Tönen. Elf verschiedene Spielgeräte wurden aufgestellt. Der neun Fuß große Billardtisch werde in den nächsten Tagen angeliefert.

Rund 200 verschiedene Spiele seien mit den „M-Boxen“ möglich. Die Gewinnchance liege zwischen 80 bis 88 Prozent, erklärt der Unternehmer. „Man kann höchstens 70 Euro in einer Stunde verzocken, dann schaltet das Gerät automatisch ab.“ Bei Berding ist der Kunde König. Jeder Gast erhalte ein Freigetränk. Geöffnet sei das „Spielparadies“ montags bis samstags von 7 bis 24 Uhr, sonntags von 11 bis 24 Uhr. „Wer bis 22 Uhr hart arbeitet, möchte abends auch noch eine Stunde beim Spiel abschalten“, so die Philosophie des rührigen Gastronomen. Zwei Mitarbeiter und vier Aushilfen hat er eingestellt. Es würden aber noch Aushilfskräfte gesucht.

Vom Eingangsbereich des „Löweness“ geht ein kleiner Nebenraum ab. Hier möchte Berding demnächst eine „Kleine Kneipe“ eröffnen. Allerdings gebe es Lieferschwierigkeiten bei der Kühlanlage. Übrigens: Rauchen ist in der Spielhalle gestattet.

Eigentlich hat der Gastronom in Wardenburg das Bäcker-Handwerk erlernt. Nach Bundeswehrzeit und einem Job als Staubsauger-Vertreter hat er seine erste Kneipe eröffnet: die „Alte Schmiede“ in Wardenburg. Später übernahm er in Oldenburg den „Ofenerfelder Krug“, den es schon lange nicht mehr gibt, und weitere Objekte in der Huntestadt sowie in Visbek und Ahlhorn. Gemeinsam mit seiner Frau Irina verschlug es den Familienvater 1997 nach Wildeshausen. Hier führte das Paar bis 2003 das „Up’n Swutsch“ im Haus am Krandel. Von 2002 bis 2012 kam die „Kleine Kneipe“ in der Heiligenstraße dazu. Hier ist mittlerweile „Ivys Kleine Kneipe“, in der auch geraucht werden darf, ansässig.

Seit 2003 führen die Berdings „bis auf weiteres“ auch die Gaststätte Kayserhaus an der Kleinen Straße, in der viele Gruppen ihren Stammtisch haben. Gern wird der Saal des Kayserhauses für Konzerte oder Puppenspiel-Aufführungen genutzt. „Ein Ende ist nicht in Sicht“, erteilt Reelf Berding allen Gerüchten, er werde das Kayserhaus aufgeben, eine klare Abfuhr.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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