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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wasser: Wenn es nur noch tropft

26.09.2018

Wildeshausen Wenn wir den Hahn aufdrehen, sprudelt für gewöhnlich Wasser aus der Leitung. In Friesland hat das vor Kurzem nicht wie erwartet funktioniert. Dort fiel aufgrund eines Lecks in der Hauptleitung das Wasser in einigen Haushalten der Friesischen Wehde aus.

Doch wie sieht es in Wildeshausen mit der Versorgung aus? 6615 Haushalte beliefert der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) in Wildeshausen – 4886 in Großenkneten und 4047 in Harpstedt. 115 Liter verbraucht ein Mensch pro Kopf täglich im OOWV-Verbandsgebiet. Durch ein mehr als 700 Kilometer langes Leitungsnetz fließt das Wasser aus dem Wasserwerk Wildeshausen. Das deckt auch Gebiete über Wildeshausen hinaus ab. Auch das Wasserwerk Großenkneten versorgt umliegende Regionen.

Was würde nun passieren, wenn es ein Leck in diesen Rohren gäbe? „Zuallererst muss die Stelle gefunden werden“, erklärt Gunnar Meister vom OOWV. „Das Auftreten eines Lecks stellen wir durch erhebliche Druckschwankungen fest“, sagt sein Kollege Heiko Poppen. Diese würden durch Sensoren in den Rohren, die Druckverluste erfassen könnten, ermittelt. „So lässt sich der Schadensort räumlich besser eingrenzen“, so Meister.

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„Bei der Ortung des Lecks helfen uns auch Hinweise von Bürgern, die ein Leck beobachten – beispielsweise durch sprudelndes Wasser – oder die Beeinträchtigungen in der Wasserversorgung feststellen.“ Das heißt, wenn weniger oder sogar gar kein Wasser mehr aus der Leitung kommt.

Wenn eine Hauptleitung betroffen ist, wie es in Friesland der Fall war, bekommen die Verbraucher das natürlich umso mehr zu spüren. „Durch regelmäßige Wartungen arbeitet der OOWV daran, dass solche Störungen nicht auftreten“, sagt Meister. Im Ernstfall zählt dann Schnelligkeit, denn jede Störung kann der Endverbraucher am anderen Ende der Leitung spüren. 17 Arbeiter sind in Wildeshausen beim OOWV tätig – sechs im Wasserwerk und elf in der Betriebsstelle. Sie sind für die Instandhaltung zuständig und wenn es Probleme oder Störungen gibt.

„Es hängt natürlich davon ab, wo sich das Leck befindet und wie schnell die Mitarbeiter an die zu reparierende Stelle gelangen“, sagt Poppen in Bezug auf die Dauer eines Einsatzes. „In Friesland konnte die Versorgung der betroffenen Bereiche nach der Ortung des Lecks schnell wiederhergestellt werden“, sagt Meister. Im Ernstfall würden auch umliegende Wasserwerke in einem bestimmten Rahmen eingreifen und könnten über das Versorgungsnetz örtliche Regionen versorgen.

Nathalie Langer Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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