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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Fahrzeugbauer investiert kräftig

15.03.2019

Wildeshausen Eines der letzten freien Grundstücke im Gewerbegebiet an der Dungstrüper Straße wird derzeit bebaut. Für die Wildeshauser Firma FVG Fahrzeugbau entsteht auf dem Areal an der Düngstruper Straße, Ecke Benzstraße ein neuer Firmensitz. Wie Geschäftsführer Michael Alpers mitteilt, wird der Gebäudekomplex aus einer Montage- und einer Servicehalle sowie einem Verwaltungsgebäude bestehen. Das Grundstück biete mit einer Fläche von 23 265 Quadratmeter – etwas mehr als drei Fußballfeldern – zudem Platz für zukünftige Erweiterungen.

Im Dezember wolle man die neuen Räume beziehen. Alpers bezeichnete den Zeitplan als realistisch: „Wir steigen jetzt in die Massivbauphase ein.“ Glücklicherweise habe der Bau aufgrund des guten Wetters bereits im Februar beginnen können.

Am Ende der Bauphase steht eine 3000 Quadratmeter große Halle mitsamt eines 300 Quadratmeter großen Verwaltungsgebäudes. Am alten Standort verfügte das Unternehmen über eine 1200 Quadratmeter große Halle. „Für uns ist das eine deutliche Kapazitätssteigerung“, so Alpers.

Das Gelände hatte die Firma 2017 erworben und seinerzeit umgehend einen Bauantrag beim Landkreis gestellt. Die Genehmigung sei nach einem guten dreiviertel Jahr erfolgt, wie Alpers berichtet. Ursprünglich sollte mit dem Bau bereits im vergangenen Jahr begonnen werden. Doch unter anderem seien noch Brandschutzfragen zu klären gewesen. Über die Höhe der Investition erteilte Alpers auf Nachfrage unserer Zeitung keine Auskunft.

Das Grundstück war das vorletzte, welches in Händen der Kreisstadt war. Die letzte Fläche sei so gut wie weg, wie Claus Marx, Wirtschaftsförderer der Stadt Wildeshausen, auf Nachfrage berichtet. Derzeit warte man noch auf den Beurkundungstermin, die Verhandlungen seien jedoch abgeschlossen, der Verkauf beschlossen. Wer Kaufinteressent ist, konnte Marx nicht mitteilen. Fest steht: Es handelt sich um ein 6700 Quadratmeter großes Areal. Der Preis für die Fläche: 201 000 Euro. Es gebe allerdings noch private Teil- und Erweiterungsflächen, die theoretisch bebaut werden könnten.

FVG Fahrzeugbau blickt auf eine 25-jährige Firmengeschichte zurück. Der Spezialist baut Fahrzeuge zum Transport von PKW, SUVs, Kleinbussen, leichten bis schweren LKW und Fahrzeuge zum Transport von Agrarprodukten, Traktoren oder Güllefässern. Gefertigt wird für Spediteure aus ganz Europa. Derzeit beschäftigt FVG 40 Mitarbeiter.

Mit dem Neubau stellt Alpers zehn neue, handwerkliche Arbeitsplätze in Aussicht. Die Suche nach Fachkräften gestalte sich jedoch schwierig – man versuche bereits jetzt europaweit zu akquirieren. Ein Problem: die eigentlich im Bau eingeplanten Wohneinheiten für einen Hausmeister oder Betriebsleiter wurden aus Schallschutzgründen nicht genehmigt. „Wir brauchen passende Unterkünfte und suchen nach einer Lösung“, sagt Alpers.

Mit dem Einzug in das neue Heim wolle man überdies die Ausbildung von Fachkräften im kommenden Jahr wieder in Angriff nehmen – schließlich seien im Betrieb drei Angestellte mit Meistertitel beschäftigt.

Daniel Schumann Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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