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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Im neuen Baugebiet erst alte Kampfmittel suchen

05.02.2019

Wildeshausen Mit der dritten Änderung des Bebauungsplans Nr. 64 „Stadtfelde“ beschäftigt sich der Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt in seiner Sitzung am Mittwoch, 13. Februar (18.15 Uhr, Stadthaus). Investor Wolfgang Rixen möchte (wie berichtet) einige Flächen im Südosten des früheren Wildeshauser Kasernengeländes, die ursprünglich als Misch- und Sondergebiet ausgewiesen waren, in ein Wohngebiet umwandeln. Bereits im Sommer gab der Fachausschuss grünes Licht. Nun liegen die Stellungnahmen von Behörden und der Träger öffentlicher Belange vor.

Die Planänderung ist erforderlich, weil der Investor für die bisher vorgesehenen Sondergebiete „Marktplatz mit Einzelhandelsnutzung“ sowie „Bildung“ an dieser Stelle keinen Bedarf mehr sieht. In dem Bereich sollen 47 Parzellen für Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen.

Als „fehlerhaft“ und daher unzulässig kritisiert Ratsherr Karl Schulze Temming-Hanhoff (parteilos) den Aufstellungsbeschluss. Das „beschleunigte Verfahren“ sei laut Baugesetzbuch nur bei Flächen unter zwei Hektar und bei Gebieten zwischen zwei bis sieben Hektar (wie hier) nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Schulze Temming-Hanhoff schaltete die Kommunalaufsicht beim Landkreis ein. Die wiederum hat „keine rechtlichen Bedenken.“ Ganz anders liest sich dagegen die Stellungnahme des Kreises zur B-Plan-Änderung. Dort wird ausdrücklich auf die Grenzen des „beschleunigten Verfahrens“ und die notwendige Kompensation mit Bäumen hingewiesen. Beim Artenschutz müsse nachgebessert werden. Außerdem bedürfen die Erdarbeiten einer Genehmigung durch die Denkmalpflege. Zudem weist der Kreis darauf hin, dass eine Abfallentsorgung ab Haustür nicht sichergestellt werden könne. Das Amt für Geoinformation und Landesvermessung empfiehlt eine Luftbildauswertung. Der Grund: Auf dem alten Kasernengelände könnten noch Kampfmittel liegen.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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