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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„Wildgänse“ wollen in Polen landen

08.08.2007

GANDERKESEE Julius Breitkopf fühlte sich „ans Militärische“ erinnert, als er vor wenigen Wochen während eines Schüleraustausches erstmals Pfadfinder aus Polen kennen lernte. Uniformen seien dort Standard, die Mädchen müssten Röcke tragen, es werde salutiert, es würden Abzeichen vergeben. Doch das, was der 17-Jährige sah, war nur ein erster Eindruck. Mehr über das Pfadfinderleben in Polen könnten Julius Breitkopf und auch die weiteren Ganderkeseer Pfadfinder vom Stamm „wild geese“ (Wildgänse) vielleicht schon bald vor Ort erfahren: Sie möchten einen Austausch anschieben und möglichst noch in diesem Jahr nach Lodz reisen.

Seit Ende März dieses Jahres haben die dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) angehörenden „Wildgänse“ eine neue Leitung. Katharina Bahr, etwa vier Jahre lang Stammesleiterin, hatte Jüngeren Platz machen wollen. Die Stammesvollversammlung wählte Julius Breitkopf zum neuen Leiter, Henriette Arndt, 16, zur Stellvertreterin.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit, so sagten die beiden „neuen“ Leiter, werde der Aufbau von Partnerschaften zu anderen Stämmen sein. Kontakte nach Lingen oder Osnabrück seien bereits geknüpft, mit Gleichgesinnten aus dem Harz wolle man Ostern 2008 eine mehrtägige Hajk (Rucksackwanderung) unternehmen.

Daneben werde die Mitgliederwerbung ganz obenan stehen. Erst vor kurzem habe der etwa 15 bis 17 Mitglieder starke Stamm versucht, eine neue Kinderstufe aufzubauen, berichtete Henriette Arndt. Doch daraus sei bislang noch nichts geworden. Warum? „Es ist gar nicht so einfach, Kinder und Jugendliche davon zu überzeugen, dass es in der Freizeit noch etwas anderes gibt als Computerspiel und Fernseher“, schilderte Kai Borggräfe von den befreundeten Lingener Pfadfindern seine Erfahrungen. „Viele denken, uns gibt’s gar nicht mehr.“

Dabei sei das Pfadfinderleben schon eine „riesengroße Sache“. „Man kommt völlig aus dem Alltag raus“, schwärmte Henriette Arndt, lerne zum Beispiel bei Zeltlagern viele Menschen kennen. Die gemeinsamen Unternehmungen würden zusammenschweißen, jeder werde so akzeptiert, wie er ist.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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