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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wildunfälle nehmen wieder zu

28.04.2008

ALTONA Für die Jägerschaft Oldenburg-Delmenhorst ist das vergangene Jahr durchweg positiv verlaufen. Diese Bilanz zog Vorsitzender Helmut Blauth am Sonnabend auf der Jahreshauptversammlung in Gut Altona.

„Viele Dinge wie der Schießstandbetrieb, die Zusammenarbeit mit den Obleuten und Hegeringleitern, die Jungjägerausbildung und die Jagdgesetzgebung in Niedersachsen haben sich positiv entwickelt“, so Blauth. Der Schießstand in Altona war 2007 vor allem durch die Jungjägerausbildung zu 88 Prozent ausgelastet. 58 275 Tontauben wurden beschossen.

Dass der Schießstand mehr genutzt wird, wertete Landrat Frank Eger als erfreulich. Schließlich hatte auch der Landkreis den Bau bezuschusst. Weiter sprach er an, dass es trotz Warnreflektoren und Aufstellens großer Verkehrsschilder erneut Zuwächse beim Unfallwild gegeben habe.

Aus dem Streckenbericht ging hervor, dass in der letzten Jagdsaison 774 Stück Rehwild auf den Straßen umkamen. Das sind 23 mehr als in de vorhergehenden Saison. Auf einigen Straßenabschnitten seien die Wildunfälle eine zeitlang zurückgegangen, dann aber wieder angestiegen. „Aber auf der Strecke von Kirchhatten nach Altona, da hat es überhaupt nichts genützt“, berichtete Eger und zog daraus den Schluss, dass man gemeinsam nach weiteren Lösungen zur Reduzierung der Wildunfälle suchen müsse. „Es gibt offensichtlich keinen Königsweg“, meinte der Landrat.

Über eine Ehrenauszeichnung, die die Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) nur äußerst selten vergibt, konnte sich Harro Frerichs freuen. Er erhielt das Jagdverdienstabzeichen in Gold für seine jahrelange Tätigkeit als Bläserobmann auf Kreis- und Bezirksebene. Mit dem Verdienstabzeichen in Silber wurden Gert Weidenhöfer und in Abwesenheit Reinhold Stöver für ihr Engagement ausgezeichnet.

Einen besonderen Dank richtete Blauth den Veterinären des Landkreises Oldenburg, Dr. Jochen Vahrenhorst und Dr. Gero Leiner, aus. Dazu gab es einen Verzehrgutschein. Die beiden hatten im vergangenen Jahr rund 1100 Jägerinnen und Jäger aus der Kreisgruppe zur „kundigen Person“ in Sachen Wildbrethygiene geschult. „Diese starke Nachfrage kennzeichnet den Aus- und Fortbildungswillen und sollte den Verbrauchern noch mehr Sicherheit im Verzehr des heimischen Wildes geben“, meinte Blauth.

Viel Beachtung fand bei den 150 Versammlungsteilnehmern der abschließende Vortrag von Rolf Adler zum Thema Ethik und Jagd. Der Pastor und Jäger aus Melle forderte dazu auf, das Wild als Geschöpf zu ehren. Der Waidmann sei kein Fleischproduzent. Die Jagdausübung diene nur dazu, für einen ausgewogenen Wildbestand zu sorgen

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