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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Sannauer Helmer: Windpark-Bauer weiter im Ungewissen

04.03.2015

Schönemoor /Landkreis Im Genehmigungsverfahren für den Ganderkeseer Teil des gemeindeübergreifenden Windparks Sannauer Helmer ist die letzte Runde eingeläutet. Ab Freitag, 6. März, und bis zum 7. April liegen die Bauanträge für die insgesamt 14 Windräder in den Rathäusern von Ganderkesee und Lemwerder sowie in den Kreishäusern in Wildeshausen und Brake öffentlich aus. Damit nähert sich das Genehmigungsverfahren dem Ende. Trotzdem: Nach wie vor ist unklar, wie und wann es an der Sannauer Helmer weitergeht.

In dem Bereich an der Kreisgrenze zur Wesermarsch möchte die „Windfarm Ganderkesee-Lemwerder GmbH“ (Oldenburg) sechs Windenergieanlagen betreiben, die „Windpark Fritzenberg GmbH & Co. KG“ (Ganderkesee) plant drei Anlagen. Darüber hinaus beantragten drei Firmen um die „WindGuard Forschungs WEA Ganderkesee GmbH & Co. KG“ fünf Windräder, drei davon zu Forschungszwecken.

Falls bei der am 6. März beginnenden öffentlichen Auslegung Einwendungen zu den genannten Projekten eingehen, dann würden diese am 2. Juni um 14 Uhr im Kreishaus erörtert, sagte Torsten Stuhr, stellvertretender Leiter des Bauordnungsamtes im Kreishaus. Danach könnte der Landkreis Oldenburg – zumindest theoretisch – über die Bauanträge entscheiden. Denkbar wäre auch, sie ruhen zu lassen.

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Was die Sache so verwickelt macht: Im Zuge des Genehmigungsverfahrens für einzelne Anlagen auf dem benachbarten Lemwerderaner Gebiet des Windparks hatte das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung eingewandt, dass Windräder in einem Umkreis von 15 Kilometern um den Flugplatz Bremen die dortige Funknavigationsanlage stören könnten. Als der Landkreis Wesermarsch dann trotz dieses Einwandes die Windräder genehmigte (wobei er sich auf ein Gegengutachten bezog), entspann sich ein juristisches Tauziehen.

Das Problematische für die 14 Projekte auf Ganderkeseer Gebiet: Auch sie liegen im 15-Kilometer-Radius. Auch der Landkreis Oldenburg ist mithin gehalten, gerichtliche Entscheidungen zu den Windrädern in Lemwerder zu berücksichtigen.

Entscheidend für das weitere Vorgehen, so sagte Torsten Stuhr, könne sein, ob das Verwaltungsgericht Oldenburg die Genehmigung des Landkreises Wesermarsch für rechtens oder für rechtswidrig erklärt. Wann eine solche Gerichtsentscheidung zu erwarten ist, sei im Kreishaus allerdings nicht bekannt.

Der Sprecher der Windpark Fritzenberg GmbH, Gerd Schütte, wollte sich am Dienstag zu den Chancen seines Unternehmens auf eine baldige Baugenehmigung nicht näher äußern: „Wir lassen es auf uns zukommen. Dann werden wir sehen.“

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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