• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Windpark-Betreiber wollen höher hinaus

24.09.2014

Ganderkesee 13 beziehungsweise 14 Jahre ist es her, da wurde in der Feldmark bei Grüppenbühren und Hengsterholz Einweihung gefeiert. Die dortigen Windparks waren fertiggestellt worden. Geht es nach dem Willen der Betreibergesellschaften, dann dürften in wenigen Jahren noch einmal die Sektkorken knallen: Für Grüppenbühren wünschen sie eine Erweiterung des Windparks auf fast die doppelte Fläche, für Hengsterholz peilen sie ein „Repowering“ an, also ein Ersetzen der vorhandenen Windräder durch leistungsfähigere (und höhere).

Mit beiden Vorhaben wird sich am Donnerstag, 25. September, der Gemeindeentwicklungsausschuss befassen (Sitzungsbeginn: 18 Uhr, Rathaus).

Zunächst zu Grüppenbühren, wo bis dato sieben Anlagen mit einer Nennleistung von je 1,66 Megawatt und Gesamthöhen von jeweils knapp 100 Metern stehen. Die dortige Betreibergesellschaft wünscht, die im Flächennutzungsplan dargestellte Sonderbaufläche „Wind“ in östliche Richtung zu erweitern. Ihr Ziel: „Zeitnah“ solle der Windpark Grüppenbühren um eine Anlage der 3-Megawatt-Klasse ergänzt werden – wobei mit einer Gesamthöhe von etwa 200 Metern zu rechnen sei, so sagte der Ganderkeseer Fachbereichsleiter Peter Meyer.

Durch die Flächener-weiterung würde gleichzeitig das Potenzial für ein späteres Repowering erhöht. Statt vier könnten dann fünf leistungsfähigere Windräder errichtet werden. Ein solches Repowering werde sicherlich mittelfristig geplant, so sagte Albrecht Beckmann von der Projektleitung der Firma Projekt, die sowohl den Windpark in Grüppenbühren als auch den in Hengsterholz managt. Aber: „Zurzeit haben wir nichts Konkretes in der Planung.“

Anders liegt der Fall in Hengsterholz, wo aktuell sechs 660-Kilowatt-Anlagen mit einer Gesamthöhe von jeweils 99,5 Metern stehen. Ziel der Betreibergesellschaft in Hengsterholz ist es, die vorhandenen Windräder durch drei leistungsstärkere (und höhere) zu ersetzen.

Dadurch, so erläuterte Beckmann, könne die installierte Leistung „mindestens verdoppelt“ werden. Beim Ertrag sei sogar eine noch höhere Steigerung zu erwarten.

Zum Bau einer ersten leistungsstärkeren Windanlage im Windpark Hengsterholz hatte die Gemeinde schon vor einigen Wochen ihr Einvernehmen erteilt, am Donnerstag geht es nun um die Anlage Nummer zwei. Bereits bei der ersten Anlage hatte die Gemeinde darauf hingewiesen, dass der Zustand der für die Erschließung vorgesehenen Wege nicht ausreiche. Das gelte auch für Anlage Nummer zwei. Zwingend notwendig für die Zustimmung sei mithin auch hier der Abschluss einer entsprechenden Erschließungsvereinbarung mit den Betreibern.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2706
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.