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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Windpark: Negative Auswirkungen ausgeklammert

14.02.2015
Betrifft: Windpark: Mehr Zeit zum Beraten, NWZ vom 13. Februar 2015:

Eines Vorweg: Ich bin weder Windkraftfreund, noch -gegner! Was ich aber definitiv bin, ist Familienmensch, lebensfroh und interessiert an vernünftigen Lösungen und sachlichen Argumenten! Windkraft ist derzeit in vielen Gemeinden ein grosses Thema und auch bei uns regt sich Widerstand gegen die von EWE, Teilen des Kreislandvolkverbandes OL und anderen (materiell!) interessierten Personen gewünschten Boliden von knapp 200 m Höhe und deren geplanter Entfernung zur Wohnbebauung.

Bei Infoabenden werden durch Sachverständige Begriffe wie Infraschall, tieffrequentem Schall, Schalldruck, Emission und andere Fachbegriffe relativiert, ohne sie verständlich zu erklären. Durch Verwaltung und o.g. Vorteilshabende wird erklärt, Windenergieanlagen dieser Größe wären in der heutigen Zeit alternativlos, um die Stromversorgung zu gewährleisten.

Vermieden hingegen werden Themen wie häufige Überproduktion von Biostrom im Norden, der dann ab 2020 über eine neue Stromtrasse (NordLink) nach Norwegen oder nach Bayern (SuedLink) geliefert werden soll, da Bayern, Baden-Württemberg und Hessen Blockadepolitik betreiben. Auch über Studien über die negative Auswirkung des o.g. Infraschalles und bisher fehlende Langzeitstudien (lt. www.umweltbundesamt.de/2014) wird kein Wort verloren und Elektrosmog durch Hochstromerdkabel und Umschaltwerke sind quasi real-inexistent. Stattdessen wird von Verpflichtungen gesprochen, die die Gemeinde durch angebliche Zwei-Prozent-der-Gemeindefläche-Auflagen und bereits eingegangene Absprachen mit den Betreibergesellschaften hat. Dänemark wird gerne als „Vorzeigestaat“ genannt, ohne zu erwähnen, das dort hauptsächlich 30 km vor der Küste Offshore-Anlagen betrieben werden, um u.a. Bürger vor gesundheitlichen Schäden durch Infraschall, Elektrosmog oder Schlagschatten zu schützen.

Da tut es gut erneut zu lesen, dass Bürgermeister Christian Pundt, wie bereits am 10. Februar zugesagt, den Ausgang des Mediationsverfahrens abwarten will, bevor mit dem Bauleitverfahren fortgefahren wird.

Claus Mansholt
Kirchhatten

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